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Interviews, Kampfmannschaft
20.07.2016 / 12:33

4 Fragen an... Günter Kreissl!

Ausgabe #67

„Vier Fragen an“ ist eine Reihe an Kurzinterviews und erscheint alle zwei Wochen. Die InterviewpartnerInnen sind sehr unterschiedlich und zu einem aktuellen Thema ausgewählt.

Diesmal haben wir uns mit Günter Kreissl, dem sportlichen Geschäftsführer des SK Puntigamer Sturm Graz, unterhalten.

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Welche Aufgabengebiete umfasst ihre Tätigkeit als "Geschäftsführer Sport"?

In erster Linie beschäftige ich mich mit Personalfragen, die sowohl Spieler und Betreuer der Kampfmannschaft, als auch der Amateurmannschaft betreffen. Außerdem bin ich gemeinsam mit Gerhard Goldbrich für die Geschäfte des SK Sturm Graz verantwortlich. Dazu gehören genauso wirtschaftliche Dinge rund um den Verein. Mein Kerngebiet ist aber die Kaderplanung. Ich beobachte den Spielbetrieb und versuche Möglichkeiten sowie Probleme zu erkennen und das Trainerteam zu unterstützen.

 

Achten Sie bei der Kaderplanung auch darauf, ob ein Spieler charakterlich zur Mannschaft passt?

Darauf achte ich ganz gezielt. Bevor ein Spieler geholt wird, findet immer ein Treffen statt. Der persönliche Eindruck bei einem Gespräch ist für mich hauptausschlaggebend für eine Neuverpflichtung.

 

Mit elf Zugängen und zwölf Abgängen waren die Schwarz-Weißen in der Transferzeit sehr aktiv. Wie wirkt sich das auf die Mannschaft aus?

Ich glaube, dass die letzten Jahre nicht so verlaufen sind, dass wir einfach ohne Veränderung weitermachen sollten. Deshalb war es auch meine Aufgabe, Dinge neu aufzubauen. Mit Schulz, Hierländer, Alar, Koch, Matic, Huspek, Schmerböck, Lück und den Nachwuchsspielern Schmid, Maresic und Skrivanek haben wir unseren Kader aufgebessert. Für die Spieler ist dieser Umbruch eine große Chance. Jeder kann sich präsentieren und ein positiver Konkurrenzkampf entsteht.

 

Ihre Familie wohnt in Baden. Wie schwierig ist es für Sie, Familie und Job zu vereinen?

Meine Familie ist mit der jetzigen Situation natürlich nicht immer glücklich, wir sehen uns meist nur einen Tag in der Woche. Es war uns aber von Anfang an bewusst, dass die ersten Monate nicht einfach werden. Nach der Transferzeit werde ich aber wieder mehr Zeit mit meiner Familie verbringen können. 

Vielen Dank für das Kurzinterview!