DE EN
Amateure
10.06.2017 / 08:49

4:0-Pleite für die Amateure

Keine Tore in der ersten Halbzeit

Am Freitagabend kam es am letzten Spieltag in der Regionalliga Mitte zum Duell des SV Grieskirchen gegen die Amateure des SK Puntigamer Sturm Graz. Der Plan des SV Grieskirchen sah vor, sich mit einem Heimsieg aus der Regionalliga Mitte zu verabschieden und so zumindest noch ein kleines Erfolgserlebnis zu generieren. Und dies gelang den Gastgebern mit einem deutlichen 4:0 gegen die Schwarz-Weißen. Die erste Halbzeit war ein Spiel auf schwachem Niveau, erst nach der Pause drehte die Scharschinger-Elf auf und verabschiedete sich positiv aus der Regionalliga Mitte.

Nullnummer nach 45 Minuten

Die ersten 15 Minuten verliefen ruhig und ohne große Torchancen. Beide Mannschaften waren erst einmal darum bemüht, Sicherheit in die eigenen Reihen zu bringen. Und dies änderte sich auch kaum bis zum Halbzeitpfiff. Zwar versuchten beide immer wieder hinter die gegnerische Abwehrreihe zu gelangen, doch am gegnerischen Strafraum war meist Schluss für beide Angriffsreihen. Es entfaltete sich ein Spiel, das zum großen Teil im Mittelfeld geführt wurde und die ganz dicken Möglichkeiten aber außen vor ließ. Man merkte beiden Teams an, dass es um nicht mehr viel ging und dementsprechend ging es mit einem torlosen 0:0 in die Pause. 

4 Tore in der 2. Halbzeit

In der Pause wurde den Heimischen nach einer ganz schwachen Leistung in der ersten Halbzeit vermutlich erst einmal der Kopf gewaschen, denn Grieskirchen kam ganz anders aus der Kabine. Plötzlich war die Scharschinger-Elf wacher und aggressiver in den Zweikämpfen. Und dieses höhere Engagement trug schnell Früchte. In der 50. Minute traf Berat Hoti zum 1:0 für die Heimischen. Hoti war auf der linken Seite durchgebrochen und konnte sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzen. In der Folge war nur Grieskirchen am Drücker.  In der 68. Minute erhöhte dann Grieskirchens Goalgetter Rumen Stefanov Kerekov auf 2:0. Der Stürmer wurde von Hodzic in Szene gesetzt und hatte keine Mühe, dessen Vorarbeit abzuschließen. Und jetzt lief es mal so richtig für den lange glücklosen Absteiger. Chavdar Dimitrov traf nur fünf Minuten später mit dem Tor des Tages zum 3:0: Dimitrov brachmit einem Solo über halblinks durch, drang in den Strafraum ein und überlistete Christopher Giuliani mit einem gefühlvollen Lupfer (73.). Fünf Minuten vor Schluss rundeten die Heimischen mit dem 4:0 durch den zweiten Treffer von Rumen Stefanov Kerekov die gute Leistung in den zweiten 45 Minuten ab. Diesmal erreichte ein Pass von der rechten Seite Kerekov, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (85.).