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Frauen, Kampfmannschaft
02.06.2017 / 09:50

Die letzte Chance auf die Champions League

Schlussrunde in der Bundesliga | Damen empfangen morgen Altenmarkt | Es geht noch um Platz zwei

(c) GEPA pictures

Showdown in der Damen-Fußballbundesliga. Morgen geht die letzte Runde der Saison 2016/17 in Szene. Mit St. Pölten steht der Meister bereits ebenso fest wie der Absteiger, der aus Innsbruck kommt. Zwei brisante Partien stehen dennoch an. Jene der Damen des SK Puntigamer Sturm Graz, die morgen um 17 Uhr in Messendorf den SVK Altenmarkt empfangen. Und das Spiel USC Landhaus gegen NÖSV Neulengbach, das zeitgleich in Wien stattfindet.

Hoffen auf Schützenhilfe von Landhaus

In diesem Fernduell entscheidet sich, wer neben St. Pölten den zweiten Champions-League-Platz einnehmen wird. Entweder ist das Neulengbach, oder der SK Sturm. Die Niederösterreicherinnen haben zugegeben die besseren Karten und alles selbst in der Hand. Sie liegen derzeit mit 39 Zählern (Torverhältnis +26) auf Rang zwei, der für die Königsklasse reicht. Unsere Damen rangieren drei Zähler dahinter, mit einem Torverhältnis von +33. Das heißt: Sturm muss drei Punkte machen und hoffen, dass Landhaus Schützenhilfe leistet und gleichzeitig Neulengbach schlägt.

“Ich hoffe, der Fußballgott ist auf unserer Seite“

“Unsere Chancen sind nicht unrealistisch. Natürlich müssen wir unsere Hausaufgaben machen und gegen Altenmarkt gewinnen. Aber Landhaus hat ein tolles Frühjahr gespielt und ist stark unterwegs. Für Neulengbach ist das Spiel in Wien sicher keine g’mahte Wies’n“, meint Sturm-Trainer Markus Hiden. Und weiter: “Schön, dass wir noch immer die Chance auf Rang zwei haben. Unser Ziel war es ja, bis zum Schluss um die Champions League mitzuspielen. Die Mädels sind brandheiß und freuen sich schon auf das Match“, macht Hiden Werbung für das morgige Endspiel. Auch Kapitänin Stephanie Kovacs geht optimistisch ins Spiel: “Unsere Chancen sind intakt, Platz zwei ist durchaus noch drinnen. Ich hoffe, dass der Fußballgott auf unserer Seite ist.“

Abschiedsgeschenk für Coach Hiden und Torjägerin Enzinger

Vor dem Anpfiff werden zwei verdienstvolle Mitglieder der Sturm-Damenriege offiziell verabschiedet, die in der kommenden Saison nicht mehr mit von der Partie sein werden. Für Trainer Markus Hiden und Torjägerin Stefanie Enzinger wird es vor deren letzten Spiel für Sturm aus den Händen von Damen-Boss Mario Karner und der verletzten Kapitänin Anna Carina Kristler ein Abschiedsgeschenk geben. Markus Hiden lässt seine Zukunft als Trainer noch offen, Steffi Enzinger wechselt zu Meister St. Pölten.

Hannes Machinger

 

Fotohinweis © GEPA pictures

Bild 1: Trainer Markus Hiden.

Bild 2: Stephanie Kovacs.

Bild 3: Steffi Enzinger.

Bild 4: Mario Karner.