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Kampfmannschaft, Frauen
18.03.2017 / 08:00

Frauen haben die Champions League im Visier

Sturm-Damen starten | Erster Gegner ist Meister St. Pölten | Rang zwei ist das Ziel

(c) GEPA pictures

Gleich vorweg: Leicht hat es die Frauen-Bundesliga-Mannschaft des SK Puntigamer Sturm Graz wahrlich nicht. Jahr für Jahr, seit dem Bestehen, hat das engagierte Team um Boss Mario Karner, Trainer Markus Hiden und die Kickerinnen um Kapitänin und Torfrau Anna Carina Kristler für neue Klubrekorde gesorgt. Und wie schon in den erfolgreich verlaufenen Meisterschaften zuvor, sind unsere Ladys auch heuer bemüht, das Endergebnis zu toppen. Los geht morgen gleich bei Meister SKN St. Pölten.

Heiß auf den Saisonstart

Der SK Sturm ist die einzige Mannschaft in der Bundesliga, die sowohl bei den Herren als auch bei den Damen Teams in der höchsten Spielklasse stellt. Freilich stehen die Mädels stets ein wenig im Schatten der Herren, aber ihre Leistungen bisher waren großartig. „Daran gilt es anzuknüpfen. Wir stehen in den Startlöchern, sind heiß auf das erste Spiel am Sonntag in St. Pölten. Wir haben in der Vorbereitung wieder einige Dinge umgesetzt, junge Spielerinnen haben aufgeschlossen. Ja, wir haben Fortschritte gemacht“, freut sich Trainer Hiden auf den Saisonstart.

Ziel bleibt die Champions-League-Qualifikation

Weniger erfreulich ist die Personalsituation vor dem Match beim Meister. Torfrau Kristler ist mit Rückenproblemen fraglich, Isabella Posch plagen Knieprobleme und Jessica Starchl ist nach einer Mandel-OP auf dem Weg zurück. „Aber es gibt kein Jammern. Aktuell sind wir in der Lage, Ausfälle durch den breiten Kader besser kompensieren zu können. Unser Ziel kann nur heißen, wieder den zweiten Platz und damit wie schon im Vorjahr die Champions-League-Qualifikation zu erreichen. Auch wenn dieses Vorhaben alles andere als einfach ist. Neulengbach liegt mit uns punktegleich auf Platz zwei und dahinter lauern weitere Konkurrenten. Es wird ein heißes Frühjahr, aber wir sind gut drauf“, geht Hiden optimistisch in die Rückrunde.

Jedes Spiel wird ein kleines Endspiel

So sieht die Situation auch die routinierte Torfrau Kristler: „Wir hatten eine gute Vorbereitung, durch die Bank positive Testspiele. Die jungen Spielerinnen haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Es ziehen alle an einem Strang“, ist auch „ACK“ vor dem Start guter Dinge. Und wie der Coach hat sie sich auf das Erreichen des zweiten Platzes fokussiert. „Dort wollen wir hin. Deshalb dürfen wir keine Punkte liegen lassen. Jedes Spiel im Frühjahr wird ein kleines Endspiel“, weiß Kristler, die derzeit beim Physiotherapeuten Joe Flicker in Behandlung ist und hofft, so schnell wie möglich fit zu werden.

Alles Gute, auf ein tolles Frühjahr!

Hannes Machinger

 

Fotohinweis © GEPA pictures

Bild 1: Die Sturm-Frauen starten in die Frühjahrsmeisterschaft.

Bild 2: Der Einsatz von Anna Carina Kristler ist noch fraglich.

Bild 3: Teamspielerin Kathi Naschenweng ist eine der Leistungsträgerinnen.

Bild 4: Coach Markus Hiden geht optimistisch in die Saison.