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STURMECHO #347: Herbstmeisterlich!

Rekordstart, leidenschaftliche Spiele, Herbstmeister-Titel: Das neue SturmEcho rückt den Erfolgslauf des SK Sturm in den Fokus.

 

Der Herbst 2016 ist einer für die Geschichtsbücher des SK Sturm. Nach einer in vielen Belangen durchschnittlichen Saison 2015/16, reduzierten Erwartungen und einem Totalumbau der Mannschaft überraschten die Schwarz-Weißen in den letzten Monaten auf allen Ebenen.

 

Einem Raketenstart in die neue Spielzeit folgten die überlegene Tabellenführung, ein epochaler Auswärtssieg in Hütteldorf und schließlich sogar der inoffizielle „Herbstmeister-Titel“. Die neue Ausgabe des SturmEchos nimmt den Erfolgslauf der Grazer genau unter die Lupe und erklärt, wie es dazu kam

 

I’ll be back. Stark wie Arnold Schwarzenegger präsentierte sich der SK Sturm im Herbst 2016. Das SturmEcho spricht mit wichtigen Protagonisten des Aufschwungs und geht mit ihnen auf Spurensuche. Geschäftsführer Sport Günter Kreissl kommt dabei ebenso zu Wort wie Keeper Christian Gratzei, Tormanntrainer Stefan Loch und der Wirt um die Ecke. Hasta la vista!

 

Bischt a Rechtsverteidiger. Der Tiroler Fabian Koch werkt seit Sommer auf der rechten Abwehrseite des SK Sturm. Seine Arbeit erledigt er unaufgeregt solide, mit Ausrufezeichen wie in Altach und Wolfsberg. Das SturmEcho widmet dem bärenstarken Verteidiger ein ausführliches Portrait.

 

Sparmeister mit Visionen. Thomas Tebbich ist seit Sommer Geschäftsführer Wirtschaft des Traditionsklubs. Im Interview mit dem SturmEcho spricht der ehemalige Leichtathlet über Einsparungspotenziale, Strategien für die Akquise neuer Sponsoren und den Faktor „Stadion-Erlebnis“.

 

Wo Licht, da auch Schatten. Während die Kampfmannschaft von Sieg zu Sieg eilt, geht bei den SK Sturm Amateuren in der Regionalliga Mitte das Abstiegsgespenst um. Warum trotzdem kein Grund zur Sorge besteht und man positiv in die Zukunft blickt, erklärt Trainer Markus Schopp.

 

Gehörlos, aber nicht stumm. Wenn Philipp Perchtold ins Stadion geht, kann es schon mal so richtig laut werden. Davon wissen sie in Brüssel ein Lied zu singen. Oder in Zürich. Selbst die weitesten Auswärtsfahrten lässt sich der Sturm-Fan nicht entgehen – trotz fast vollständiger Gehörlosigkeit.

 

Eigengewächs. Helmut Hauser galt als riesiges Talent, als er mit 17 in der Kampfmannschaft debütierte. Für das SturmEcho erinnert sich der Feinmotoriker aus dem Sturm-Nachwuchs an seine ersten Spiele in schwarz-weiß, den Wechsel zum Lokalrivalen und das legendäre Auswärtsspiel gegen Arsenal.

 

 

Diese und 22 weitere Beiträge lesen Sie im neuen SturmEcho #347, das ab sofort im Fanshop Girardigasse, im Trainingszentrum Messendorf sowie an Spieltagen im Fanshop Liebenau erhältlich ist. 

 

Bestellungen: shop.sksturm.at

 

Abos und Infos: 0316 / 771 771

Sturmlauf

Von einer Durchschnittstruppe zur Spitzenmannschaft in nur wenigen Wochen: Sturm hat das erste Meisterschaftsdrittel dominiert. Die Fans pilgern wieder ins Stadion, der Herbstmeistertitel macht Lust auf mehr, doch der Verein bleibt am Boden. Die Geschichte einer Auferstehung.

Abergläubische hatten in der abgelaufenen Saison ein Problem. Was kann man noch anziehen bei Heimspielen? Weder der alte Osim-Schal, das schwarz-weiße Schweißband, noch das Spielertrikot mit dem Namenszug „Haas“ garantierten drei Punkte in Liebenau. Tosender Siegerjubel war Mangelware, stürmische Begeisterung auf den Rängen ebenso. Dementsprechend emotional flau gestaltete sich für eingefleischte Sturm-Fans so manches Wochenende. Beim Zeitunglesen am Sonntag wurde der Sportteil oft überblättert. Keine Lust mehr. Und die Abschlusstabelle lügte nicht: zwölf Siege, zwölf Unentschieden, zwölf Niederlagen, Torverhältnis 40:40, fünfter Platz mit 48 Punkten, 26 Punkte hinter dem Meister. Viel Ausgeglichenheit, viel Durchschnitt. Viel zu wenig für Sturm Graz.

 

Neue Saison, neues Glück. Die neuen Spieler, die Neo-Sportdirektor Günter Kreissl nach Graz holte, ließen Hoffnungen aufkommen, Unsicherheitsfaktoren aber blieben. Hatte Trainer Franco Foda genügend Zeit, ein neues Team zu formen? Werden die Neuen auch einschlagen? Auf nur bedingt aussagekräftige Testspiele folgte der eher glanzlose Cup-Erfolg über FC Stadlau. Die über soziale Medien und Mundpropaganda gestreuten Prophezeiungen („Wirst sehen, der Matic wird ein ganz ein Großer und der wird die anderen mitziehen“ versus „Wir spielen gegen den Abstieg, i sag‘s dir!“) kündeten von Ambivalenz. 23. Juli 2016: Judgement Day. Sturm Graz gegen den Meister aus Salzburg. Während auf den Rängen noch viel gerätselt wurde („Wer ist jetzt der Huspek?“, „Von wem haben wir den Koch gekauft?“) führten die Schwarz-Weißen schon 2:0. In der 18. Spielminute. Verblüffte Fans sangen nach langer Zeit wieder von Benommenheit und geraubtem Verstand, Kreissl hüpfte rumpelstilzchenähnlich auf der Pressetribüne und klatschte mit ihm wildfremden Fans ab. Sturm-Geist-Renaissance.

 

Spielt da wirklich Sturm?

Die 3:0-Pausenführung stimmte glücklich, aber auch ungläubig. Kann das wahr sein? Spielt da heute wirklich Sturm? Der Fußballtraum bei brütender Hitze endete mit bloß einem Gegentor. Nicht nur das Endergebnis, sondern auch die Art und Weise, wie es zustande gekommen war, verblüffte. Und faszinierte. Bedingungsloser Einsatz über 90 Minuten in allen Mannschaftsteilen, Grätschen und Sprints wurden spontan mit Szenenapplaus bedacht. Vereinzelt ein Kurzpass-Spiel, das sogar Erinnerungen an große Champions-League-Zeiten wach rief. Ein für den Saisonauftakt schon ziemlich perfektes Umschaltspiel, das die gegnerische Verteidigung in den besten Momenten zu Statisten degradierte. Mut, Verantwortung zu übernehmen, egal ob bei Schüssen aus der Distanz oder dem Versuch, den entscheidenden Pass zu spielen. Fazit: Stehende Ovationen für ein eingeschworenes Kollektiv. So schön, so einfach kann Fußball sein.

 

„Salzburg war sicher ein Richtungsspiel. Wir waren von uns selbst verblüfft“, sagt Geschäftsführer Sport Kreissl. Daraus sei ein Extra-Drive entstanden: „Wäre das erste Spiel schiefgegangen, wären wir heute nicht da, wo wir sind.“ Auch die Niederlage im zweiten Spiel auswärts gegen Ried sei sehr wichtig gewesen. „Alle haben gesehen, dass sie immer an ihre Grenzen gehen müssen.“ Gesagt, getan. Siege gegen Mattersburg, Austria Wien, St. Pölten und Altach führten dazu, dass sich die Foda-Schützlinge an der Tabellenspitze festsetzen konnten. Der Salzburg-Triumph war keine Eintagsfliege. Langsam aber sicher wurden die siegeshungrigen und torfreudigen Grazer auch im Rest Österreichs wahrgenommen. Analysten nahmen den Tabellenführer unter die Lupe und kamen zu dem Schluss, dass exzellente Transfers dem angeschlagenen Traditionsklub aus Graz neues Leben eingehaucht haben. Insgesamt acht Neue mischten die angeknackste Truppe auf. Und wie.

 

Den gesamten Text lesen Sie im neuen SturmEcho #347

INHALTSÜBERSICHT

VORSPIEL

Schwarz-weiße Nachrichten

Schnappschuss: Klaus Dermutz

 

DIE PROFIS

Sturmlauf

Kolumne: Kolumne

Stefan Loch und Christian Gratzei im Interview

Statistik: Ein stürmischer Herbst

Kolumne: Der Problembehr

Der Erfolgslauf 1973

Fabian Koch im Porträt

 

SPORTKLUB STURM

Thomas Tebbich im Interview

Kolumne: Vorstandsetage

Sponsorlounge: Wolfgang Maitz

So entsteht das Sturm-Leitbild

Michael Vollmann im Interview

Alexander Fasching im Interview

 

STURM UND DRANG

Amateure: Herbstsaison 2016/17

Frauen: Premiere in der Champions League

 

FANKURVE

Mitgliedergeburtstage

Fanshop

Wir sind Sturm!: Philipp Perchtold

Kolumne: Kollektiv 1909

Retter-Verein für die Gruabn-Tribüne

 

RÜCKPASS

10 Jahre Konkurs

Was wurde aus Ewald Türmer?

Die großen Elf: Schnellzünder

Protokoll: Helmut Hauser

Seitenblicke: SturmEcho #129

Schwarz-weiße Familienchronik

 

Ergebnisse

Spielplan