Multimedia - 10.07.2017, 22:26

Das SturmEcho

SturmEcho. Erinnert an Edelweiß-Echo oder Unterland Echo. Ein „Name wie eine Volksmusikkombo“ (ballesterer). Und das seit 1968. Wobei die Historie des ältesten Fußballklubmagazins Österreichs sogar bis in das Jahr 1956 zurückreicht. Damals hatte der erste Vorläufer des Hefts, der Sport Telegraf, das Licht der Medienwelt erblickt. Aus dem mit viel Passion geschriebenen SturmEcho – „Burschen, das war großartig!“ lautete etwa der Titel im Mai 1988, nachdem Sturm „heimlicher Frühjahrskönig“ wurde – hat sich ein hochwertiges Magazin entwickelt, das heute viermal jährlich in einer Auflage von knapp 10.000 Stück erscheint. Die Liste der prominenten Persönlichkeiten, die bereits als Gastautoren gewonnen werden konnten, ist lang, darunter sind zum Beispiel Gerhard Roth, Paul Pizzera, Günter Brus oder Dirk Stermann. Bislang erschienen in 360 regulären Ausgaben und sieben Sondernummern weit über 12.000 Echo-Seiten. Das Magazin informiert, kommentiert, kritisiert, will begeistern, mitreißen, Horizonte erweitern, zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregen und liefert den Beweis, dass hoher Anspruch und Massentauglichkeit keine Gegensätze sein müssen. Dass das Druckwerk ein auch jenseits des Klubs hochgeschätztes Produkt ist, belegen positive Erwähnungen in Fachmedien. Die Themenfreiheit ist für die Redaktion Voraussetzung für eine ernsthafte journalistische Arbeit, in die weite Teile der Fanszene eingebunden sind. Kein Zentralorgan für Eigenlobhudelei, vielmehr ein Medium, das im Zeitalter des Mainstreams „gegen den Strom“ (SturmNetz) zu schwimmen versucht. Vom Präsidenten bis zu Protagonisten der Nordkurve: Sie alle begleiten ihren Verein publizistisch mit Herzblut und Akribie.