Multimedia - 24.07.2017, 17:29

Leseproben

SturmEcho 360: Steirischer Brauch

Lesestoff passend zum Meisterschaftsstart

Druckfrisch und absolut lesenswert: Die 360. Ausgabe des SturmEcho widmet sich ausführlich dem Neustart des SK Sturm. Außerdem im Fokus: Corona-Fußball und wie vor 50 Jahren der Sturm auf Europa begann.

Virus-Fußball. Desinfektionsmittel, Reklame für MNS-Masken und Spieltage ohne Publikum. Ein sehenswerter Foto-Essay über Fußball nach dem Restart.

Sturm neu. Die Cover-Story des SturmEcho legt mit viel Liebe zum Detail den neuen Weg der Schwarz-Weißen dar. Passend dazu im Interview: der neue Cheftrainer Christian Ilzer.

Namhaft. Von Paul Pizzera bis Wilhelm Krautwaschl: Das prominent besetzte Sturm-Kuratorium macht klar, dass es im Fußball nur einen richtigen Klub gibt. Ein Blick hinter die Kulissen.

Hörenswert. Sturm Graz läuft im Kultursender Ö1? Ja, und zwar dank David Wagner, einem musikalischen Multitalent, das eine rhythmische Hommage an die Nordkurve schrieb.

Europäische Weltklasse. 50 Jahre ist es her, dass Sturm im Messestädte-Cup Arsenal London geschlagen hat. Ein Rückblick mit Freiraum für Erinnerungen.

Diese und 14 weitere Beiträge lesen Sie im neuen SturmEcho 360, das im SturmShop Hans-Sachs-Gasse, im Trainingszentrum Messendorf, im SturmShop Liebenau sowie unter shop.sksturm.at erhältlich ist.

Abos und Infos: 0316 / 771 771

 

INHALT

Maskiert und desinfiziert

Die Schwoazen

Im Zeichen des Panthers

Problembehr (Kolumne)

Christian Ilzer im Interview

Das Trainerteam

 

Vorstandsetage (Kolumne)

Sturm-Kuratorium

Sponsor-Lounge

 

Wir sind Sturm!: David Wagner

Kurvendiskussion (Kolumne)

Schwarzmarkt

 

50 Jahre Sturm auf Europa

Schwarz-weiße Familienchronik

Schlusspfiff: Irgendwie immer da

 

Im Zeichen Des Panthers (Leseprobe)

Nach einer verpatzten Saison wagt Sturm Graz einen Neustart. Mit einem neuen Trainerteam, einer verjüngten Mannschaft und einem Persönlichkeitscoach wird ein attraktiver Fußball mit Leidenschaft angepeilt. Die Amtssprache bei den Schwoazen ist Steirisch.

Ganz unten. Da rangierte Sturm Graz am Ende der Saison 2019/20. Sechster und letzter Platz in der Meistergruppe, wo es bis auf eine Ausnahme in Hartberg nur Niederlagen hagelte. Der Trainer wegen einer roten Karte auf die Tribüne verbannt, die Mannschaft fehlerhaft auf dem Platz, scheinbar jedes Selbstvertrauen verloren. Und Corona-bedingt öde, weil stimmungslose Geisterspiele in der Merkur Arena: Es gab schon angenehmere Zeiten als Sturm-Fan. Was tun? Erst einmal an Manfred Hinrich denken. Von diesem deutschen Autor und Aphoristiker ist folgender Spruch überliefert: „Niederlagen steuern Neuanfänge an.“ Also: kräftig durchatmen, die verkorkste Saison abhaken und die Ärmel aufkrempeln. Die Krise als Chance begreifen und die Weichen für künftige Erfolge stellen. Alles infrage stellen und die richtigen Schlüsse ziehen. Will heißen: den Sturm-Geist reaktivieren, sich auf die Inhalte des Leitbildes besinnen. Willkommen beim Projekt „Sturm Neu“.

Von Vereinspräsident Christian Jauk kam gleich nach Saisonende der Startschuss. Man werde sich „alles anschauen, wir werden jeden Stein umdrehen“, sagte der 55-Jährige nach einer Perspektivenklausur. Im SturmEcho-Gespräch vertieft Jauk seine Haltung: „Fußball verläuft in Zyklen. Auf Siege folgen Niederlagen und umgekehrt. Wir müssen jetzt dem nächsten Zyklus einen Impuls mitgeben, damit der Erfolg wieder zurück zum Verein kommen kann.“ Sturm müsse jünger, steirischer, leidenschaftlicher werden, lautet der Tenor aus der Führungsetage. „Niederlagen schärfen den Geist und Spitzensport ist Millimeterarbeit“, betont der Präsident, der sich gemeinsam mit Andreas Schicker, dem Geschäftsführer Sport, und dem neu engagierten Trainer Christian Ilzer „auf die Suche nach diesen Millimetern“ macht. Genau diese seien im Spitzensport entscheidend über Sieg oder Niederlage. Das Umdenken habe nicht nur wegen des mäßigen sportlichen Erfolges eingesetzt, auch die Corona-Pandemie, die Jauk als „größte wirtschaftliche Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet, setzt dem Verein zu und erfordert auf allen Ebenen Maßnahmen.

Hohe Laufbereitschaft und Kampfkraft

Mastermind von „Sturm Neu“ ist Andreas Schicker, der seit 1. Mai amtierende Geschäftsführer Sport. Der Nachfolger von Günter Kreissl setzt nicht auf Einzelmaßnahmen, sondern auf eine durchgehende Strategie beim Neuaufsetzen des Vereins. So soll es in Zukunft erstmals eine einheitliche Spielidee für alle Teams geben. Diese sei geprägt von einer offensiven, mutigen Spielweise, aktivem Attackieren, hoher Laufbereitschaft und ebensolcher Kampfkraft. Tugenden, die Sturm Graz über Jahrzehnte begleitet haben, sollen also wieder verstärkt zum Tragen kommen. Zitat Andreas Schicker: „Wir wollen Durchgängigkeit schaffen – von der Jugend in die Akademie, zu den Amateuren, zum Kooperationsklub Kapfenberg und zu unseren Profis.“ Wie heißt es im Leitbild des Vereins? „Der Name ,Sturm‘ steht für die Bereitschaft zu kämpfen und sich leidenschaftlich einzusetzen.“ Diese Spielphilosophie sei unter anderem auch mit Thomas Hösele, dem Trainer der Amateure, mit Akademie-Chef Dietmar Pegam und Entwicklungscoach Günther Neukirchner abgesprochen. „Jugendtrainer werden in Zukunft verpflichtend bei der Kampfmannschaft hospitieren müssen, damit die Spielidee in Fleisch und Blut übergeht“, betont Schicker. Das über allem stehende Ziel: ein attraktiver Fußball, der das Publikum begeistern kann. Sturm muss wieder Sturm werden.

Den gesamten Beitrag inkl. einem Interview mit Christian Ilzer lesen Sie im neuen SturmEcho 360.