Multimedia - 24.07.2017, 17:29

Leseproben

SturmEcho 361: Defence

Jede Menge Fotostrecken, Reportagen und Interviews

Österreich befindet sich im zweiten Lockdown, das neue SturmEcho macht ihn hoffentlich etwas erträglicher. Die 361. Ausgabe hält Fotostrecken, Interviews und Reportagen bereit – und die beiden Coverstars Jon Gorenc-Stankovic und Gregory Wüthrich.

Neu, aber eingespielt. Die Verteidigung des SK Sturm ähnelt nur in Ansätzen jener der Vorsaison. Die Coverstory des SturmEcho widmet sich mit Jon Gorenc-Stankovic und Gregory Wüthrich zwei defensiven Leithammeln.

Ungewöhnliche Routine. In Zeiten wie diesen stehen sie an der Tagesordnung, früher waren sie wohl kaum vorstellbar: die regelmäßigen Corona-Tests. Eine Fotostrecke aus der Sperrzone.

Lösungsorientiert. Wie kann eine reibungslose Registrierung für den Stadionbesuch funktionieren und weshalb erntet die App "idJack" Kritik? Sturms Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich im Gespräch mit Georg Kleinschuster vom Kollektiv 1909.

Lebenslang Schwarz-Weiß. Seit 70 Jahren ist er Sturm-Fan: Gerhard Roth (78). Im ersten Teil des ausführlichen Interviews spricht der Autor über Kindheitserinnerungen in Schwarz-Weiß, Corner in der Gruabn und frühere Derbys.

Unvergessen. Zwei große Schwoaze sind nicht mehr: ÖFB-Teamchef Franco Foda erinnert sich an seinen viel zu früh verstorbenen Freund und Meisterpräsidenten Gerald Stockenhuber zurück. Legende "Mandi" Steiner widmet das SturmEcho eine Fotostrecke.

Diese und 14 weitere Beiträge lesen Sie im neuen SturmEcho 361, das unter shop.sksturm.at sowie – nach Wiederöffnung – in den SturmShops Hans-Sachs-Gasse und Liebenau erhältlich ist.

Abos und Infos: 0316 / 771 771

 

INHALT

Testen, testen, testen

Die Schwoazen

Operation Bollwerk

Legendäre Verteidiger

 

Vorstandsetage (Kolumne)

Solidarisch in der Krise

 

Susanne Gorny im Interview

 

Kurvendiskussion (Kolumne)

Problembehr (Kolumne)

Thomas Tebbich und Georg Kleinschuster im Interview

Schwarzmarkt

 

Gerhard Roth im Interview

Schwarz-weiße Familienchronik

Protokoll: Franco Fodas Erinnerungen an Gerald Stockenhuber

Schlusspfiff: „Eisern“ Sturm

 

Operation Bollwerk (Leseprobe)

Gleich sieben neue Verteidiger. Dennoch funktioniert die Abstimmung: Trainer Christian Ilzer gelang es binnen kurzer Zeit, die Defensivkraft deutlich zu verbessern. Wie Gregory Wüthrich in Graz neu durchstarten will und warum Abwehrchef Jon Gorenc-Stankovič das Zeug zum Publikumsliebling hat.

Alles neu macht nicht nur der Mai. Mit Ende der Saison 2019/20 standen bei den Schwarz-Weißen massive Umbrüche auf dem Programm. Der sechste Tabellenplatz (hinter TSV Hartberg) war das Ergebnis einer unter dem Strich enttäuschenden Saison. Mit nur 40 Volltreffern erzielte Sturm die wenigsten Tore aller Vereine in der Meistergruppe, die 60 Gegentreffer wiederum bedeuteten die zweitschlechteste Defensivbilanz nach Hartberg. Dazu: einige rote Karten, verschuldete Elfmeter, Eigentore. Grund genug für die sportliche Leitung, die Defensivkraft zu stärken. Anastasios Avlonitis, Isaac Donkor, Florian Ferk, Emanuel Sakic, Thomas Schrammel und Lukas Spendlhofer verließen den Verein beziehungsweise erhielten keine neuen Verträge. Allein die beiden Youngsters Niklas Geyrhofer und Vincent Trummer, die schon mehrfach Talentproben abgeliefert haben, gehören auch dem Kader der Saison 2020/21 an. Allerdings schlug bei beiden das Verletzungspech zu, die jungen Steirer wird man erst im kommenden Jahr wieder im Einsatz sehen können.

Der Erfolg einer Mannschaft steht und fällt mit der Qualität der Abwehr. Was schon Sturms Jahrhunderttrainer Ivica Osim wusste, sagte dieser doch einmal: „Zuerst braucht man einen guten Tormann, dann eine gute Verteidigung und dann alles Übrige.“ „Wir mussten handeln, da wir viel zu viele Tore bekamen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei Sturm Graz. Er hat die abgelaufene Saison genau analysiert und Schlüsse daraus gezogen. Mit einer Stabilisierung der Abwehr soll das Fundament für ein erfolgreiches Arbeiten in der Zukunft gelegt werden. Sturm schlug auf dem Transfermarkt kräftig zu: Als Erster wurde Jon Gorenc-Stankovič vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town verpflichtet. In Medien war von einem „Königstransfer“ die Rede. Dem kopfballstarken, 24-jährigen slowenischen Neo-Teamspieler traut Schicker einiges zu: „Ich habe ihn schon länger beobachtet und freue mich sehr, dass es geklappt hat, ihn nach Graz zu lotsen.“ Gorenc-Stankovič passt gut in die von Schicker ausgegebene Zielrichtung: „Zwei Innenverteidiger, zwar erfahren, aber nicht alt.“

Ein Puzzlestück und die jungen Löwen

Nur ein Jahr älter als Gorenc-Stankovič ist Gregory Wüthrich, der direkt aus Australia nach Austria kam, von Perth Glory zu Sturm Graz. „Gregory ist das Puzzlestück in der Verteidigung, das uns noch gefehlt hat. Er ist physisch sehr präsent am Platz und wird uns mit seinen Qualitäten in der Defensive die nötige Stabilität verleihen“, sagte Schicker bei der Präsentation des gebürtigen Schweizers. Auf den beiden Außenbahnen wiederum setzt der Geschäftsführer Sport auf „laufstarke, junge Spieler“. Nachdem Rechtsverteidiger Emanuel Sakic zu Aris Thessaloniki nach Griechenland abgewandert war, kam der 23-jährige Sandro Ingolitsch von St. Pölten in die Murmetropole. Auf der linken Seite kann sich der nach seiner Leihe aus Hartberg zurückgekommene, technisch trickreiche Amadou Dante aus Mali profilieren. Er ist erst 20 Jahre alt. Für den schwer verletzten Trummer wurde mit dem Bosnier Jusuf Gazibegović vom FC Liefering ein ebenfalls 20-jähriges Abwehrtalent geholt, Ersatzmann für Niklas Geyrhofer ist der für ein Jahr vom 1. FSV Mainz 05 geliehene David Nemeth (19). Bleibt noch der von Coach Christian Ilzer von den Amateuren hochgezogene Paul Komposch – ein 19-jähriger Innenverteidiger. Bei Sturm schlägt die Stunde für die Generation Z, also die ab dem Jahr 2000 Geborenen: junge, schwarz-weiße Löwen.

Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen SturmEcho 361.