Multimedia - 24.07.2017, 17:29

Leseproben

SturmEcho 364: Ready für Europa

Lesestoff zum Saisonauftakt

Der SK Puntigamer Sturm Graz ist bereit für den europäischen Herbst. Damit auch wirklich alle Schwarz-Weißen ready für das internationale Rampenlicht sind, gibt’s mit dem neuen SturmEcho die passende Lektüre dazu – auch mit einigen Storys fernab vom Europacup.

Mehr als nur Sightseeing. Mit einer sensationellen Umbruchssaison spielten sich die Schwarz-Weißen auf die internationale Bühne. Die Coverstory des SturmEchos wirft einen Blick auf den anstehenden Herbst, für den eines gilt: „Nur eine schöne Rundreise durch Europa machen, das ist zu wenig.“

Schwarze Magie. In den Käfigen Wiens lernte er einst das Kicken, jetzt will er in Graz die Fans verzaubern. Manprit Sarkaria, Sommerneuzugang und Harry-Potter-Fan, im Porträt.

Der Präsident am Wort. Das Stadionthema, die Ziele mit den Kampfmannschaften und dem Nachwuchs, die Unabhängigkeit des Vereins. Über all das spricht Christian Jauk im ausführlichen Interview.

Lebendes Lexikon. Es gibt nichts, was er nicht weiß, wenn es um seinen SK Sturm geht: SturmEcho-Chefredakteur Herbert Troger ist Vereinshistoriker, Berater, Beichtvater, Ideengeber und Mediator – und wurde vor kurzem mit dem Longin Award ausgezeichnet. Eine Laudatio zum 70er.

Alter Platz, neue Zukunft. Das SturmEcho unternahm einen fotografischen Rundgang durch die seit kurzem denkmalgeschützte Gruabn. Dabei entstanden Fotos, so kultig wie die Spielstätte selbst.

Diese und 16 weitere Beiträge lesen Sie im neuen SturmEcho 364, das unter shop.sksturm.at sowie in den SturmShops Hans-Sachs-Gasse und Liebenau erhältlich ist.

Abos und Infos: 0316 / 771 771

 

INHALT

Denkmal Sturm

Die Schwoazen

Problembehr (Kolumne)
Europacup: „Dafür spielt man Fußball“
Rekorde und Kuriositäten
Manprit Sarkaria im Porträt
Der VAR ist da

Christian Jauk im Interview
Sponsor-Lounge: Dietmar Wieser

Damen: Das Jubiläum einer Erfolgsgeschichte
eTeam: Zweiter Titel für Sturms Konsolenkicker

Kurvendiskussion (Kolumne)
Herbert Troger: Schwarze Seele
Schwarzmarkt

Schwarz-weiße Familienchronik
Hans Fedl im Protokoll

Schlusspfiff: Brand New

 

„Dafür spielt man Fußball“ (Leseprobe)

Sturm Graz hat sich durch eine sensationelle Saison mit einem Fixplatz in einer europäischen Gruppenphase belohnt. Für die Kicker bedeutet das aber auch, zwischen August und Dezember nicht weniger als 29 Spiele absolvieren zu müssen. Auf die Belastung reagiert Christian Ilzer mit Rotation und freut sich auf „volle Stadien“ und „euphorische Fans“.

Auf Frust und Enttäuschung folgt Euphorie. Vor einem Jahr haderten die Sturm-Fans mit einer durchwachsenen Saison in Coronazeiten, ein Jahr später trauen viele ihren Augen nicht zu glauben: Der dritte Tabellenplatz, punktegleich mit Vizemeister Rapid Wien, sichert den Schwarz-Weißen sogar ein Comeback auf der Fußballbühne Europas. Konkret bedeutet das die Teilnahme am Play-off zur UEFA Europa League, eine internationale Gruppenphase ist dank der neugeschaffenen UEFA Europa Conference League aber bereits fix. Erstmals seit zehn Jahren, als man in der Europa League gegen Lokomotive Moskau, AEK Athen und RSC Anderlecht spielte. Eine Genugtuung nicht nur in sportlicher Hinsicht, auch Sturms Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich freut sich nach der schwierigen Pandemiezeit auf lukrative Einnahmen. Knapp drei Millionen Euro dürfen in jedem Fall fix eingeplant werden. Mit jedem gewonnenen Punkt würde das Sturm-Konto weiter anwachsen.

Mit der eindrucksvollen Vorjahressaison – 16 Siege und die zweitbeste Defensive (nur 34 Gegentore) hinter Salzburg (33) – haben die Sturm-Kicker den von Trainer Christian Ilzer und Geschäftsführer Sport Andreas Schicker ausgerufenen Dreijahresplan durcheinandergewirbelt. „Dass wir unter die Top 3 kommen, damit hat keiner von uns gerechnet. Wir wollten eigentlich im ersten Jahr die Dinge in richtige Bahnen lenken, neue Strukturen aufbauen, den Kader optimieren und weniger ausrechenbar werden“, berichtet Ilzer, der über den Erfolg seiner Truppe selbst überrascht war. Man habe genau das erreicht, was eigentlich für das dritte Jahr in der Ära Ilzer/Schicker geplant gewesen sei: Einen Europacupplatz nach Graz zu holen. Doch nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Will heißen: „Wir müssen jetzt ergebnistechnisch alles bestätigen, es kommt eine ganz andere Belastung auf uns zu, wir stehen vor neuen Herausforderungen.“

Meisterschaft, das tägliche Brot

Coach Ilzer hat schon mal gerechnet. Von August bis einschließlich Dezember warten nicht weniger als 29 Spiele auf Sturm Graz. Ein heißer Herbst scheint garantiert zu sein. „Das verlangte nach einer guten Vorbereitung und Steuerung, das ist eine andere Hausnummer, als wenn man nur Meisterschaft plus Cup spielen muss.“ Stichwort Meisterschaft. „Das ist natürlich auch weiter unser tägliches Brot, da müssen wir uns in einer immer dichter werdenden Liga bestätigen und auch wieder den Lohn, also die Qualifikation für Fußball-Europa einholen“, betont „Chris“ Ilzer, der auch international eine „gute Figur“ machen möchte. Wie bereitete man das Team auf das Kommende vor? „Wir haben zum Glück schon gute Erfahrungen mit den englischen Runden im Frühjahr gemacht“, sagt der 43-Jährige aus Puch bei Weiz, der die Rotation bei Sturm einführen wird. „Spielen wir im 7-Tagesrhythmus gilt bei mir absolut das Leistungsprinzip. Gibt es aber alle drei bis vier Tage ein Spiel, muss es Rotationen geben.“ Ilzer will also eine klare Startelf definieren und diese durch weitere Spieler, die regelmäßig zum Einsatz kommen werden, ergänzen. Voriges Jahr seien rund 14 Spieler regelmäßig zum Einsatz gekommen, heuer werde dies eine „größere Gruppe“ sein.

Den gesamten Beitrag mit Statements von Andreas Schicker, Stefan Hierländer und Mario Haas sowie einem Bericht über Rekorde und Kuriositäten der schwarz-weißen Europacup-Geschichte lesen Sie im neuen SturmEcho 364.