Geschichte - 12.06.2017, 13:43

Eintritt in den Profifussball

Nach Kriegsende im Mai 1945 hat Sturm dank Josef Plendner, Ernst Oswald und Leopold Kruschitz rasch wieder eine äußerst starke Mannschaft beisammen, die – verstärkt mit Wiener „Legionären“ – von 1946 bis 1949 vier Landesmeistertitel und vier Landes-Pokalsiege einfahren kann. Doch es dauert bis zum Jahr 1948, ehe Sturm endgültig im (Halb-)Profifußball ankommt. Zuerst durch das Erreichen des ÖFB-Pokalfinales gegen Austria Wien und 1949 mit der neuen Staatsliga, in deren allerersten Saison 1949/50 Sturm als steirischer Meister sofort Aufnahme findet. In den ersten Jahren etablieren sich Durek und Co im vorderen Mittelfeld. Doch nach dem unerwarteten Abstieg 1954 schlittert man in eine Finanzkrise. Es gelingt trotzdem der Wiederaufstieg 1955, und zwei Jahre hält man sich – u. a. mit Helmut Senekowitsch, der der erste Nationalspieler Sturms wird – in der „A-Liga“. Dann aber muss die schwarz-weiße Anhängerschaft ab 1958/59 für sechs Saisonen mit der zweiten Leistungsstufe vorlieb nehmen. Die endgültige Rückkehr in die höchste Spielklasse folgt im Sommer 1966. Seitdem ist Sturm ohne Unterbrechung in der höchsten Spielklasse, somit der älteste Nicht-Wiener Erstliga-Verein und liegt in der ewigen Meisterschaftstabelle auf Platz drei.