Geschichte - 21.06.2017, 12:32

Schlechta rettet Sturm vor dem Abstieg

Anfang der 1970er Jahre ist einiges Ungemach zu überstehen: 1972/73 entwickelt sich sportlich zum Krisenjahr, ab Oktober versucht der Wiener Trainer Karl Schlechta die Rettung nach einem katastrophalen Start. Die gelingt auch – doch die Maul- und Klauenseuche in Ostösterreich macht Sturm einen Strich durch die Rechnung. Der SC Eisenstadt ist in Nachtragsspielen nach Ende der Saison gut in Form und zieht an Sturm vorbei. Sturm protestiert, Hans Gert, Franz Gady, Karl Pühringer und Karl Schlechta sind am grünen Tisch erfolgreich – in einer ÖFB-Sondersitzung wird die Liga auf 17 Klubs aufgestockt. Die Euphorie über den Verbleib beflügelt Sturm und ermöglicht 1973 eine sensationelle Erfolgsserie – bis zur zehnten Runde führt Schwarz-Weiß die Tabelle an. Im Frühjahr 1974 wird die neue Zehner-Bundesliga beschlossen. In einer dramatischen Fünf-Jahreswertung überrundet Sturm den GAK, zieht als einziger steirischer Klub in die neue Liga ein und trägt seine Heimspiele nur noch im Bundesstadion Liebenau aus. Fusionsabsichten – aus Sturm und dem GAK soll ein FC Steiermark werden – können abgewendet werden.