- 17.11.2020, 11:34

Der schwarz-weiße Weg: Die Akademie

Die neue Ausrichtung des SK Sturm war in den ersten Spielen der neuen Saison schon am Rasen sichtbar. Aber wie wird hinter den Kulissen gearbeitet? Und wie werden die neuen Prinzipien über die Akademie bis zu den jüngsten Sturmkickern getragen? In einer neuen Folge unserer Serie „der schwarz-weiße“ Weg gibt’s die Antworten.

Schlagwort Durchgängigkeit

Das große und abstrakte Wort „Durchgängigkeit“ fällt in der Umbruchssaison 2020/21 immer wieder in den Gängen und Büros im Trainingszentrum Messendorf. Hinter diesem Begriff versteckt sich eine Aufgabe, die sich simpel anhört, in der Praxis aber viel Arbeit bedeutet. Von der Akademie bis zu den Profis soll jeder am gleichen Strang ziehen, die gleiche Philosophie verfolgen und den gleichen Weg gehen.

Geschäftsführer Sport Andreas Schicker hat sich für dieses Ziel vieles überlegt. Alle Trainer, die in der Akademie unter Leiter Didi Pegam arbeiten, statten der Kampfmannschaft Trainingsbesuch ab. Beim sogenannten Hospitieren lernen sie die Spiel- und Trainingsidee von Cheftrainer Christian Ilzer und seinem Team aus erster Hand kennen. Die gemeinsamen Erfahrungen und alle anderen Themen werden in regelmäßigen Trainersitzungen besprochen, so gehen alle gemeinsam die Schritte hin zu einer ganzheitlichen Ausbildung der Talente.

Persönlichkeitscoach Mathias Berthold auf Besuch in der Akademie

Gleicher Übungskatalog für alle

Wie schafft man es jetzt aber, dass auch in der Akademie schon im Training an der gleichen Spielprinzipien gearbeitet wird, wie in der Kampfmannschaft? Die Antwort lautet: Übungskatalog. Das Trainerteam der Profis stellt den Akademietrainern einen großen Block an möglichen Übungsformen zusammen, immer mit Blick darauf, was die Spieler damit verinnerlichen und automatisieren sollten.

Mit all diesen Maßnahmen soll es geschafft werden, das Feuer für die Spielidee des SK Sturm schon ganz früh in den Köpfen der Nachwuchs- und Akademietalente zu entfachen und perfekt ausgebildete Spieler in die Kampfmannschaft nachrücken zu lassen.