Leitbild - 21.10.2020, 16:53

Kapitel 1: Die Vereinsstruktur

Der SK Puntigamer Sturm Graz geht in dieser Saison neue Wege. Geschäftsführer Sport Andreas Schicker hat dafür keinen Stein auf dem anderen gelassen und will den SK Sturm jünger, hungriger und leidenschaftlicher machen. In der Reihe „Der schwarz-weiße Weg“ präsentieren wir Ihnen monatlich die neue Ausrichtung unseres Herzensvereins. Den Anfang macht das Thema Vereinsstruktur. Trockene Theorie? Fehlanzeige!

 

Der Weg vom Nachwuchs in die Bundesliga

„Das Feuer brennt in mir“, mit diesem Satz hat sich Cheftrainer Christian Ilzer bei seiner Präsentation vorgestellt. Genau dieses Feuer soll jetzt bis zu unseren jüngsten Kickern lodern. Das große Schlagwort der Durchgängigkeit steht in unserem Weg dafür, dass es Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bis zu den Profis schaffen. Mit top ausgebildeten Trainern geht’s von der U8 bis zur U14 durch den gesamten Nachwuchsbereich bevor ab der U15 die Akademie wartet. Das Besondere: Alle Trainer verfolgen den gleichen gemeinsamen Weg, den Sie sich bei der Kampfmannschaft ganz genau anschauen können.

Von der Jugend in den Kampfmannschaftskader: Niklas Geyrhofer

Als Trainingsgäste arbeiten die Akademie- und Amateurtrainer jeweils eine Woche lang im Trainerteam von Christian Ilzer mit und tragen diese Erfahrungen in den Akademieteams weiter.

 

Next step: Amateure


Die Akademie ist die ideale Vorbereitung um auch bei den Amateuren erfolgreich zu sein. Die Spieler mit dem größten Potential sammeln hier Spielpraxis in der dritthöchsten österreichischen Liga mit Raum für Fehler und dem Platz daraus zu lernen. Große
Talente
mit dem größten Willen werden „Platzhaltern“, für die der Weg in die höchste Spielklasse zu weit wird, vorgezogen. Das Durchschnittsalter unsere erfolgreichen Amateure steht in dieser Saison bei unter 18 Jahren.

Die Vereinsstruktur des SK Puntigamer Sturm Graz

Sollten unsere Jungs nach den Amateuren noch nicht bereit für die Bundesliga sein, geht’s eine Liga höher zu unserem neuen Kooperationspartner KSV.Geschäftsführer Sport Andreas Schicker: „Wir beobachten unsere Spieler beim KSV sehr genau. Dort haben sie die Möglichkeit, in der 2. Liga Spielpraxis zu sammeln und sich zu beweisen. Sollte sich ein Spieler besonders empfehlen, oder wir in der Kampfmannschaft Bedarf haben, haben wir ständig die Möglichkeit, ihn zu uns zurückzuholen.“

Die Profis - eine perfekte Mischung

Über Entwicklungscoach und Sturm-Legende Günther Neukirchner wurden dieses Jahr viele Potentialspieler in den Kader der Kampfmannschaft integriert. Dort treffen sie auf weniger „gestandene“ Profis als bisher. 13 bis 15 etablierte Spieler bedeutet gleichzeitig weniger Unruhe im Kader, da jeder (inklusive Potentialspieler) Aussicht auf genügend Einsatzzeit hat. Schon im ersten Jahr haben die Verantwortlichen das Durchschnittsalter im Team so von 26,1 auf 23 Jahre gesenkt.