Frauen - 12.01.2021, 08:43

Startschuss für eine intensive Vorbereitung

Die Schwarz-Weißen legten los | Vorbereitungsplan & Kaderupdate

Sturms Damen nahmen am Montag das Training wieder auf. Alle COVID19-Tests verliefen negativ, fünf Testspiele sind aktuell geplant. Heather Seybert verlässt die Schwarz-Weißen.

Kurze Auszeit, lange Vorbereitung

Nach nur vier Wochen Winterpause nahmen die SK Sturm Graz Damen am gestrigen Montag die Vorbereitung auf die Rückrunde der Meisterschaft auf. Alle Kaderspielerinnen waren mit von der Partie, der Fokus in der ersten Einheit des Jahres 2021 lag im athletischen Bereich. „Wir sind sehr glücklich, dass die Planet Pure Frauen Bundesliga weiterhin in den Bereich Spitzensport fällt und wir daher mit dem Trainingsbetrieb wieder starten konnten“, betont Sektionsleiter Mario Karner. Die erste Einheit der achtwöchigen Vorbereitung absolvierten die Schwarz-Weißen gestern Abend unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Die COVID19-Tests, die Teil des Präventionskonzepts sind, fielen vor dem Training allesamt negativ aus. Macht das Virus keinen Strich durch die Rechnung, bestreiten die Grazerinnen zumindest fünf Testspiele, bevor es am ersten März-Wochenende in der Liga wieder losgeht. Weil in Österreich momentan einzig die höchste Spielstufe trainieren darf, gestaltet sich auch die Suche nach Testspielgegnern komplizierter. Deswegen sieht der Vorbereitungsplan nach einem ersten internen Test am 23. Jänner internationale Spiele sowie zwei Bundesliga-interne Tests vor. Die Gegner: ZNK Pomurje (SLO, 30. Jänner), ZNK Radomlje (SLO, 07. Februar), Diosgyöri VTK (HUN, 13. Februar), SV Neulengbach (21. Februar) und SG Austria Wien/USC Landhaus zur Meisterschaftsgeneralprobe. Auf die beiden österreichischen Gegner trifft das Team von Trainer Christian Lang dann erst am Ende der Saison.

Die Trainingssachen waren gepackt: Gestern trainierten die Grazerinnen erstmals im Jahr 2021 gemeinsam.

Entwicklung der Mannschaft wesentlicher Faktor

Nicht mit dabei beim Trainingsauftakt war Heather Seybert. Die US-Amerikanerin kehrt in ihre Heimat zurück. Ihren Platz sollen junge und talentierte Spielerinnen aus der eigenen Akademie einnehmen – wie etwa Anna Wirnsberger und Julia Keutz (am Bild links von Paula Roth). Beide konnten auch schon Bundesliga-Luft schnuppern. Sturms Ziel für das Frühjahr? „Wir wollen die souveränen und kompakten Mannschaftsleistungen, die wir in den Zu-Null-Spielen gezeigt haben, bestätigen und in den direkten Duellen gegen die Top-Teams ergebnistechnisch erfolgreicher sein. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Mannschaft, um im Sommer bestmöglich die nächste Saison in Angriff zu nehmen“, betont Karner. Und das nicht ohne Grund: Immerhin gibt es in der Saison 2021/22 einen zweiten internationalen Startplatz für Österreich zu holen, der dann zur Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League 2022/23 berechtigt.