Kampfmannschaft - 30.10.2017, 18:30

Franco Foda wird österreichischer Teamchef

Der Mainzer bleibt bis 31. Dezember Trainer des SK Sturm

Das ÖFB-Präsidium hat am heutigen Tag über die Besetzung des Teamchefs entschieden. Vom höchsten ÖFB-Gremium erhielt Franco Foda den Zuschlag. Der gebürtige Mainzer wird ab 1. Jänner 2018, unterstützt von seinen Assistenztrainern Thomas Kristl und Imre Szabics, Nationaltrainer Österreichs. Für den Lehrgang von 6. November bis 14. November 2017 wird Foda (mit Szabics) vom SK Puntigamer Sturm Graz freigestellt. In diesem Zeitraum wird Co-Trainer Thomas Kristl die Einheiten bei den Schwarz-Weißen leiten.

Mannschaft mit Qualität 

Beim SK Sturm beginnt für Geschäftsführer Sport Günter Kreissl ab sofort die konkrete Suche nach einem Nachfolger: "Ich freue mich für Franco und das gesamte Trainerteam, dass sie diese Möglichkeit erhalten. Franco hat sich mit langjähriger guter Arbeit diese Herausforderung, österreichischer Teamchef zu werden, verdient. In unserer gemeinsamen Zeit, den letzten 1,5 Jahren, haben wir gemeinsam ein erfolgreiches Team aufgebaut, welches über viel Qualität verfügt und so gefestigt sein sollte, um auch in Zukunft erfolgreichen Fußball zu spielen. Durch die Übereinkunft, dass unser jetziges Trainerteam mit 1.1.2018 zum ÖFB wechselt, haben wir nun genügend Zeit die Nachfolge bestmöglich zu regeln."

Noch nie 31 Punkte nach 13 Runden

Bisher ist die laufende Herbstsaison eine Rekordsaison. Noch nie in der Vereinsgeschichte konnten die Schwarz-Weißen nach 13 Runden 31 Punkte auf ihrem Konto verbuchen. "Wenn der ÖFB und Franco Foda einen gemeinsamen Weg gehen wollen, dann ist das eine Entscheidung, die wir schweren Herzens zu respektieren haben, die vom SK Sturm aber weder gewünscht noch gewollt war. Franco Foda ist ein Stück Sturm Graz. Das ist auch der Grund warum wir ihm keine Steine in den Weg legen wollten. Richtig ist, dass wir eine Ablöse erhielten, und er bis zum Ende der Herbstsaison zur Verfügung steht. Damit hat Günter Kreissl Zeit, in Ruhe ein neues Trainerteam zu finden. Ich bin überzeugt, dass es eine gute und erfolgreiche Lösung sein wird", so Präsident Christian Jauk zur Besetzung des Teamchefpostens.