Kampfmannschaft - 07.10.2018, 19:16

Niederlage gegen Salzurg

Sturm unterlag mit 1:2 | Zulj traf per Traum-Freistoß

In der zehnten Runde der tipico Bundesliga hatte der SK Puntigamer Sturm Graz den FC Red Bull Salzburg zu Gast. In einer sehenswerten Partie zeigten die Schwarz-Weißen vor über 11.000 Zusehern eine ansprechende Leistung und hätten sich schlussendlich einen Punkt mehr als verdient gehabt. Am Ende feierten die Gäste allerdings einen 2:1-Erfolg. 

Unentschieden zur Pause nach Zulj-Traumtor

Mit einer personellen Veränderung im Vergleich zum letztwöchigen Unentschieden beim LASK startete der SK Puntigamer Sturm Graz in die Partie. Sandi Lovric rückte anstelle von Lukas Grozurek in die 3-5-2-Anfangsformation von Trainer Heiko Vogel, die zu Beginn des Spiels vor allem Defensivaufgaben zu verrichten hatte. Der FC Red Bull Salzburg startete nämlich offensiv orientiert in das Match, zwei Eckbälle brachten nichts ein. In der fünften Minute hatten die Gäste auch schon gleich die erste Topchance: Nach einem schönen Solo von Patson Daka auf der linken Seite brauchte Fredrik Gulbrandsen den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Der Salzburger traf aber genau den sich in den Schuss werfenden Jörg Siebenhandl, der die Schwarz-Weißen vor einem frühen Rückstand bewahrte. In Minute zwölf kamen die Steirer zu ihrer ersten guten Möglichkeit - nachdem der SK Sturm weit in der Hälfte des Gegners die Kugel erobern konnte, fiel der Abschluss von Fabian Koch jedoch zu schwach aus. Schade! Die in Summe dritte gute Chance in der Anfangsviertelstunde ging auf das Konto der Bullen, Gulbrandsen setzte den Ball innerhalb des Strafraums neben das Tor. In der 28. Minute versenkte der Stürmer den Ball nach einem Assist von Zlatko Junuzovic dann allerdings zum 1:0 im Tor. Siebenhandl war zwar noch am Ball, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen. Zehn Minuten vor der Pause versuchte es Smail Prevljak aus der Distanz, verfehlte das Tor aber doch eindeutig. Nicht so die Grazer in der 43. Minute: Nach einem Foulspiel an Fabian Koch an der Strafraumgrenze entschied Schiedsrichter Julian Weinberger vollkommen zu Recht auf Freistoß. Und diesen hämmerte Peter Zulj unhaltbar für Goalie Cican Stankovic in die Maschen. Ausgleich! Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Kabinen.

Sturm hätte sich ein Remis verdient gehabt

Ohne Wechsel ging es vor prächtiger Kulisse in der Merkur Arena in den zweiten Spielabschnitt. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Steirer die erste nennenswerte Chance, nach einer Hereingabe von Philipp Huspek fiel der Abschluss von Markus Lackner mit der Ferse zu harmlos aus. In der 52. Minute hatte das Team von Trainer Marco Rose seine erste Chance - Daka scheiterte an Siebenhandl, der zur Ecke klärte. In Folge dieses von Junuzovic ausgeführten Corners durften sich die Gäste über die neuerliche Führung freuen. Stefan Lainer köpfelte über Siebenhandl hinweg zum 2:1 (53.), ein ärgerlicher Gegentreffer! Die Grazer gaben sich aber nicht auf, kamen in der 58. Minute zur nächsten Topchance. Huspek bediente Koch, nach dessen scharfer Hereingabe Otar Kiteishvili am langen Eck zum Schuss kam - Stankovic konnte klären. Der SK Puntigamer Sturm Graz machte weiter Druck, Markus Pink kam für Markus Lackner ins Spiel (62.). In der 72. Minute setzte Koch den Ball nur knapp am Tor vorbei, gleich darauf wurde ein direkt ausgeführter Eckball von Zulj gefährlich. Die Schwoazen wechselten ein zweites Mal, Emeka Eze kam für Dario Maresic ins Spiel (73.). Die Steirer drückten mittlerweile auf den Ausgleich und legten einen berherzten Auftritt hin. Lukas Spendlhofer hätte diesen nach einem Freistoß per Direktabnahme in der 79. Minute mit dem Ausgleich belohnen können, schoss den Ball aber über das Tor. Noch in der selben Minute hatte Pink das 2:2 am Fuß, scheiterte jedoch am stark reagierenden Stankovic. Ein Remis wäre längst verdient gewesen, auch weil Zulj (80.) und Hierländer (81.) gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Heiko Vogel warf alles nach vorne, brachte in der 84. Minute Lukas Grozurek für den stark kämpfenden Sandi Lovric. Sturm Graz dominierte das Geschehen mittlerweile klar, die Salzburger erzielten durch einen Konter beinahe die Vorentscheidung. Auf der anderen Seite eilte Huspek der Verteidigung der Gäste davon, seine Hereingabe setzte Pink über das Tor. Schade! Am Ende blieb es beim 2:1-Sieg der Salzburger, der SK Sturm hätte sich in einer guten Bundesliga-Partie dank einer starken zweiten Hälfte ein Unentschieden verdient. 

Facts

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Spendlhofer, Avlonitis, Maresic (73. Eze) - Koch, Lackner (63. Pink), Zulj, Lovric (84. Grozurek), Hierländer - Huspek, Kiteishvili

FC Salzburg: Stankovic - Lainer, Ramalho, Van der Werff, Ulmer - Junuzovic, Samassekou, Mwepu - Daka (83. Daka), Prevljak (90. Dabbur), Gulbrandsen (77. Wolf)

Tore: 0:1 Gulbrandsen (28.), 1:1 Zulj (43.), 1:2 Lainer (53.)

Siebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-Vizemeisterschaft

Swete – Kainz, Huber, Siegl, Rasswalder – Ljubic – Sanogo (74. Ilic), Diarra (86. Kröpfl), Rep (90. Heil), Flecker – Tadic - derstandard.at/2000084323737/Sturm-schlaegt-Hartberg-mit-Ach-und-Krach

Knett – Schimpelsberger, Meusburger, Maak, Vallci – Henning (61. Freitag), Kerschbaum – Rakowitz (84. Rieder), Gabriele (61. Harrer), Durmus – Dedic - derstandard.at/2000084758588/Wacker-verlor-schlussendlich-nur-knapp-gegen-SturmKnett – Schimpelsberger, Meusburger, Maak, Vallci – Henning (61. Freitag), Kerschbaum – Rakowitz (84. Rieder), Gabriele (61. Harrer), Durmus – Dedic - derstandard.at/2000084758588/Wacker-verlor-schlussendlich-nur-knapp-gegen-Sturm0:1 ( 6.) Avlonitis (Eigentor) 1:1 (19.) Spendlhofer 2:1 (25.) Pink 2:2 (47.) Tadic 3:2 (82.) Hosiner - derstandard.at/2000084323737/Sturm-schlaegt-Hartberg-mit-Ach-und-Krach

Gelbe Karten: Daka, Samassekou, Stankovic

Schiedsrichter: Julian Weinberger

Zuschauer: 11.147