Kampfmannschaft - 09.12.2018, 19:08

Punktgewinn in Wien

SK Sturm gegen SK Rapid endete Unentschieden | Endstand: 0:0

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres gastierte der SK Sturm im Rahmen der 17. Runde der tipico Bundesliga beim SK Rapid. 17.700 Zuschauer sahen im Allianz Stadion eine kampfbetonte Partie, aber keine Tore. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatten die Schwarz-Weißen im zweiten Durchgang leichte Spielvorteile. Durch das 0:0 bauten die Grazer ihre Serie an ungeschlagenen Spielen auf bereits fünf Partien aus.

Ausgeglichene erste Spielhälfte

Trainer Roman Mählich veränderte für das letzte Gastspiel des Jahres die 3-4-2-1-Startaufstellung des SK Puntigamer Sturm Graz an einer Position. Peter Zulj rückte anstelle von Markus Lackner nach seiner Gelbsperre wieder in die Anfangsformation zurück, ansonsten glich das Line-Up dem Sieg gegen den Wolfsberger AC. Im Vergleich zum letzten Wochenende machten sich die Schwarz-Weißen durch Eigenfehler in der Anfangsphase den Sonntag-Nachmittag selbst schwer. Der SK Rapid Wien versuchte sein Glück in den ersten Minuten über die Flügel, die Grazer ließen in der Mitte jedoch nichts Konkretes zu. So stellten sich die Steirer durch zwei Standardsiutationen erstmals bei der Verteidigung der Wiener vor, ein Eckball vom sehr engagierten Thomas Schrammel (6.) und ein Freistoß des bereits zuvor verwarnten Peter Zulj (14.). brachten nichts ein. In der 20. Minute wurden dann die Gastgeber erstmals gefährlich, ein Schuss von Thomas Murg ging knapp am Tor von Jörg Siebenhandl vorbei. Fünf Minuten später setzte Christoph Knasmüllner den Ball aus der Distanz über den Kasten. In einem in weiterer Folge doch sehr ausgeglichenen Spiel sorgte Sturm vor allem über Emeka Eze, Stefan Hierländer und Otar Kiteishvili für Akzente im Angriffsspiel, auch Fabian Koch und Thomas Schrammel schalteten sich auf den Seiten immer wieder mit ein. Letztgenannter war es dann auch, der sich in Minute 34 auf der linken Seite schön durchsetzte - Schrammels Hereingabe, die nicht leicht zu verarbeiten war, brachte Hierländer zu zentral auf das Tor von Richard Strebinger. Die Hintermannschaft der Schwoazen stand mit Dario Maresic, Anastasios Avlonitis und Lukas Spendlhofer kompakt und konnte stets die grün-weißen Pässe in die Tiefe abfangen. Aus dem Zentrum heraus versuchten Peter Zulj und Sandi Lovric die Offensive zu unterstützen. Kurz vor der Pause schickte Hierländer nochmals Eze auf die Reise, Strebinger konnte allerdings vor dem Stürmer eingreifen. Daher ging es ohne Treffer in die Kabinen. 

Drei Topchancen, aber keine Treffer

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit, beide Teams kamen mit viel Tempo aus den Kabinen und führten die hohe Zweikampfrate der ersten Halbzeit fort. Zwingende Chancen blieben in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff allerdings wie über weite Strecken des ersten Durchgangs Mangelware. Die größte Möglichkeit auf den ersten Treffer hatten die Schwarz-Weißen in der 63. Minute. Nach schöner Vorarbeit von Kiteishvili kam Zulj im Strafraum zum Schuss - Stange! Vom Aluminium prallte der Ball dem starken Hierländer vor die Füße, sein Abschluss konnte im allerletzten Moment geblockt werden. So nahe war noch keine Mannschaft einem Treffer an diesem Nachmittag! In der 72. Minute hatte dann Rapid das 1:0 am Fuß. Nach einem Freistoß von Murg kam Mert Müldür zum Schuss, Hierländer klärte auf der Linie! Goldrichtiger kann man nicht stehen wie der Kapitän der Schwoazen in dieser Aktion. Kurz nach Anbruch der letzten Viertelstunde wechselte Roman Mählich das erste Mal, er brachte Markus Pink für den sehr ballstarken und aktiven Eze (77.). Eine Minute darauf zog Koch im Strafraum ab, der Schuss wurde geblockt - wieder hat nicht viel gefehlt! Sturm reagierte ein zweites Mal, Stefan Hierländer verließ verletzt den Platz und wurde durch Philipp Huspek ersetzt (83.). Die Grazer hatten im Laufe der zweiten Hälfte leichte Spielvorteile, in den Schlussminuten passierte allerdings nichts mehr. Somit teilten sich am Ende die Schwarz-Weißen mit dem SK Rapid Wien die Punkte. Zum Abschluss des Fußballjahres empfäng der SK Puntigamer Sturm Graz am bevorstehenden Samstag den FC Flyeralarm Admira.

Facts

SK Rapid Wien: Strebinger - Müldür, Sonnleitner (32. Barac), Hofmann, Auer - Martic, Schwab - Murg, Knasmüllner, Bolingoli (76. Ivan) - Schobesberger (76. Alar)

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Maresic, Avlonitis, Spendlhofer - Koch, Zulj, Lovric, Schrammel - Hierländer (83. Huspek), Eze (77. Pink), Kiteishvili

Siebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-Vizemeisterschaft

Swete – Kainz, Huber, Siegl, Rasswalder – Ljubic – Sanogo (74. Ilic), Diarra (86. Kröpfl), Rep (90. Heil), Flecker – Tadic - derstandard.at/2000084323737/Sturm-schlaegt-Hartberg-mit-Ach-und-Krach

Tore: keineKnett – Schimpelsberger, Meusburger, Maak, Vallci – Henning (61. Freitag), Kerschbaum – Rakowitz (84. Rieder), Gabriele (61. Harrer), Durmus – Dedic - derstandard.at/2000084758588/Wacker-verlor-schlussendlich-nur-knapp-gegen-SturmKnett – Schimpelsberger, Meusburger, Maak, Vallci – Henning (61. Freitag), Kerschbaum – Rakowitz (84. Rieder), Gabriele (61. Harrer), Durmus – Dedic - derstandard.at/2000084758588/Wacker-verlor-schlussendlich-nur-knapp-gegen-Sturm0:1 ( 6.) Avlonitis (Eigentor) 1:1 (19.) Spendlhofer 2:1 (25.) Pink 2:2 (47.) Tadic 3:2 (82.) Hosiner - derstandard.at/2000084323737/Sturm-schlaegt-Hartberg-mit-Ach-und-Krach

Gelbe Karten: Schwab, Martic, Murg bzw. Zulj, Lovric, Hierländer

Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer

Zuschauer: 17.700