Kampfmannschaft - 12.05.2019, 17:57

"Es bringt nichts zu jammern"

Die Stimmen nach der 1:3-Niederlage gegen Austria Wien

Roman Mählich: "Die Chancen auf Platz drei stehen schlechter, als vor dem heutigen Spiel, aber die Chance lebt. Aufgegeben wird ein Brief. Wenn wir die Leistung halten, ist uns zuzutrauen, dass wir in den nächsten zwei Spielen sechs Punkte machen. Fußball ist manchmal grauslich. Ich gratuliere Robert, sie haben unsere Fehler gut ausgenützt. Wir haben ein ganz gutes Spiel gemacht und sind verdient in Führung gegangen, haben dann aber den Gegner selbst stark gemacht. Das ist vielleicht ein Preis der Jugend auf manchen Positionen."

Lukas Spendlhofer: "Wir waren besser als die Austria und durch ein geschenktes 1:1 stellen wir uns extrem ungeschickt an. Wir hatten einige Chancen, die wir machen hätten müssen. Es hat heute nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Heute ist ein beschissener Tag für uns, aber wir geben das Ziel nicht auf. Es bringt nichts zu jammern. Verabschieden müssen wir uns nicht vom dritten Platz. Wir geben erst auf, wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist."

Robert Ibertsberger: „Wir waren von Beginn an zu passiv, haben aber dann sehr schnell den Ausgleichstreffer erzielt, und dann hat es besser funktioniert. In der zweiten Halbzeit haben wir die Zweikämpfe besser bestritten und auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Großes Kompliment, wie die Mannschaft in der zweiten Hälfte den Sieg wollte. Nach dem Ausgleichstreffer hatten wir mehr Mut und Aggressivität und wir haben uns dann auch belohnt. Wir wollen den Sieg nicht auf einem Spieler aufhängen, dazu gehört die ganze Mannschaft.“