Kampfmannschaft - 15.12.2019, 19:13

Ereignisreiches 3:3 beim LASK

Röcher, Hierländer & Kiteishvili trafen für Sturm | Dominguez und Hierländer sahen Gelb-Rot

Mit einem aufregenden Unentschieden beim LASK geht der SK Sturm in die Winterpause. Die Steirer erwischten einen Traumstart und führten nach 24 Minuten bereits mit 3:0, der Gastgeber erzielte aber noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Auch die zweite Hälfte war intensiv: Zwei Schwoaze flogen vom Platz, den Oberösterreichern gelang der Ausgleich.

Traumstart der Grazer

Rotation war nach der Heimniederlage gegen den Cashpoint SCR Altach beim SK Puntigamer Sturm Graz angesagt. Cheftrainer Nestor El Maestro brachte mit Isaac Donkor, dem zuletzt gesperrten Juan Dominguez, Philipp Huspek und Thorsten Röcher gleich vier frische Kräfte – und das machte sich in der Anfangsphase bezahlt. Die Steirer zündeten in den ersten Minuten ein um 16 Tage verfrühtes Feuerwerk, schon nach 24 Minuten stand es 3:0 für die Schwarz-Weißen. Nach einem Freistoß von Stefan Hierländer brachte Ivan Ljubic den Ball zur Mitte, Anastasios Avlonitis verlängerte und Thorsten Röcher ließ LASK-Goalie Alexander Schlager keine Chance – 1:0 (4.). Auf der Gegenseite gelang den Oberösterreichern beinahe der Ausgleich, Avlonitis klärte einen Kopfball von Markus Wostry auf der Linie (6.). Nur zwei Minuten später jubelten dafür wieder die Gäste, Hierländer versenkte einen Elfmeter eiskalt (8.). In einer hektischen Partie bewiesen die Grazer dann einmal mehr Effizienz, Röcher ließ Gernot Trauner aussteigen, legte ab für Otar Kiteishvili – 3:0 (28.). Im Anschluss lief dann für lange Zeit aber nicht mehr viel für die Schwoazen. Philipp Huspek fand nach einer tollen Konter-Chance in Schlager seinen Meister (31.), Lukas Spendlhofer traf nach einer eigentlich harmlosen Hereingabe von Samuel Tetteh ins eigene Tor (39.). Ein Schlüsselmoment, auch weil kurz vor dem Pausenpfiff aufgrund eines Wostry-Tores nach einer Ecke die hervorragende Ausgangslage für Hälfte zwei Geschichte war (45.+2).

Sturm verteidigte am Schluss mit neun Mann

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte konnte das Team von Nestor El Maestro noch ausgeglichen gestalten, dann spielte nur mehr der LASK. In der 56. Minute prüfte Trauner Jörg Siebenhandl, der den Schuss halten konnte. Nach einer Stunde flog Juan Dominguez mit Gelb-Rot vom Platz (61.), wenig später setzte Tetteh nach einer schönen Kombination den Ball knapp am Tor vorbei (63.). In der 74. Minute fiel dann durch einen von Joao Klauss getretenen Handelfmeter das 3:3. Sturm verteidigte weiter, ab der 86. Minute aber nur mehr mit neun Mann – Hierländer sah ebenfalls Gelb-Rot. Der LASK traf in Folge durch Peter Michorl die Latte (89.), auf der Gegenseite hatte Trauner Glück, dass er nach einer Notbremse nicht vom Platz flog. Am Ende blieb es nach einem äußerst intensiven Spiel bei der Punkteteilung.

Facts

LASK 3:3 (2:3) SK Puntigamer Sturm Graz

LASK: Schlager - Wostry, Trauner, Filipovic (46. Reiter) - Ranftl, Haudum, Michorl, Renner (18. Potzmann) - Frieser (67. Klauss), Raguz, Tetteh

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Donkor, Avlonitis, Spendlhofer - Sakic, Dominguez, Ljubic, Hierländer - Huspek (65. Balaj), Röcher (88. Schrammel), Kiteishvili (90.+5 Pink)

Tore: 0:1 Röcher (4.), 0:2 Hierländer (8., E.), 0:3 Kiteishvili (24.), 1:3 Spendlhofer (39., ET.), 2:3 Wostry (45.+2), 3:3 Klauss (74., E.)

Gelbe Karten: Michorl, Trauner bzw. Ljubic, Huspek, Kiteishvili, 

Gelb-Rote Karten: Dominguez, Hierländer

Schiedsrichter: Christopher Jäger

Zuschauer: 5.700