Kampfmannschaft - 10.03.2019, 19:11

Hart erkämpfter Punktezuwachs

Defensive hielt die Null | Dabbur vergab Elfmeter

Die 21. Runde der tipico Bundesliga war für den SK Puntigamer Sturm Graz eine durchaus sehr gute. Die Steirer sicherten sich in Wals-Siezenheim vor 10.142 Zuschauern beim Tabellenführer FC Red Bull Salzburg einen Punkt und haben somit einen Spieltag vor dem Ende des Grunddurchgangs den Einzug in die Meistergruppe nach wie vor in der eigenen Hand. Der Spielbericht.

Sturm hielt dagegen

Trainer Roman Mählich entschied sich für ein 3-4-2-1-System und änderte die Startaufstellung im Vergleich zur letztwöchigen 0:3-Heimniederlage gegen den LASK auf drei Positionen. Philipp Huspek durfte anstelle des nicht einsatzbereiten Arnel Jakupovic beginnen, Emeka Eze bekam den Vorzug gegenüber Philipp Hosiner, der ebenfalls wie der gesperrte Anastasios Avlonitis nicht im Kader stand. Kapitän Stefan Hierländer feierte unterdessen sein Startelf-Comeback. Und mit dieser Aufstellung gelang dem SK Puntigamer Sturm Graz ein vielversprechender Start mit guten Anfangsminuten. Der FC Red Bull Salzburg wurde zunehmend aktiver, konnte durch Takumi Minamino die erste große Chance des Spiels verzeichnen. Jörg Siebenhandl bewahrte die Steirer durch eine Top-Fußabwehr vor dem Rückstand (14.). In der 16. Minute wurde der SK Sturm dann erstmals torgefährlich, nach einem gut vorgetragenen Angriff fiel der Schuss von Otar Kiteisvhili zu harmlos aus. Die Offensivkraft hatte auch an der nächsten Strafraumaktion der Schwarz-Weißen Anteil. Nach Zusammenspiel mit dem Georgier setzte Eze den Ball innerhalb des Strafraums über das Tor von Cican Stankovic. Die Grazer präsentierten sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert, zeigten sich präsent in den Zweikämpfen. Die Bullen waren über weite Strecken offensiv nicht ungefährlich – aber auch nicht unbedingt das Gegenteil. In der Schlussphase der ersten Hälfte hatte Minamino noch die Möglichkeit zum 1:0 für die Salzburger, blieb aber erfolglos. Pausenstand: 0:0.

Salzburg vergab Elfmeter

Die Schwoazen starteten defensiv kompakt in die zweite Halbzeit, die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff verliefen ohne nennenswerte Torchance. Die Salzburger machten das Spiel, Sturm lauerte. In der 62. Minute nahm Coach Roman Mählich einen Doppelwechsel vor, Lukas Grozurek und Jakob Jantscher ersetzten Emeka Eze und Philipp Huspek. Die Grazer waren in der gesamten zweiten Hälfte mit ihren Defensivaufgaben keinesfalls unterbeschäftigt, nach 65. Minuten sorgte Jantscher nach langem wieder einmal für einen Abschluss der Steirer. Gefährlicher als dieser Abschluss war die Chance von Kiteisvhili eine Minute später, der Schuss des quirligen Offensivmannes verfehlte aber das Tor. In der 73. Minute war es dann das Team von Marco Rose, das die Chance des Spiels vorfinden konnte. Hierländer wurde mit dem Ball an der Hand erwischt, das Schiedsrichtergespann rund um Oliver Drachta entschied auf Elfmeter. Und dann? Ja dann lupfte der eingewechselte Munas Dabbur den Ball über das Tor (74.)! Die Null hatte weiterhin Bestand. Rund zehn Minuten vor Schluss feierte Juan Dominguez sein Bundesliga-Debüt, er kam für Sandi Lovric ins Spiel (81.). Einmal wurde Sturm noch gefährlich, ein Konter über den sehr engagierten und stark aufspielenden Gideon Mensah und Jakob Jantscher brachte aber nichts ein. Schlussendlich blieb es nach einer kämpferisch starken Leistung beim 0:0 in Salzburg und einem gewonnenen Punkt. Die Grazer liegen somit weiterhin unter den besten Sechs der Liga und empfangen am kommenden Sonntag zum Grunddurchgangs-Showdown den FK Austria Wien.

Facts

FC Red Bull Salzburg: Stankovic - Lainer, Ramalho, Vallci, Ulmer - Mwepu (78. Szoboszlai), Samassekou, Wolf (83. Prevljak), Junuzovic - Gulbrandsen (61. Dabbur), Minamino

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Koch, Spendlhofer, Maresic - Hierländer, Ljubic, Lovric (80. Dominguez), Mensah - Huspek (62.Jantscher), Eze (62. Grozurek), Kiteishvili

Siebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-VizemeisterschaftSiebenhandl – Koch, Schoissengeyr, Maresic – Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann – P. Zulj (83. F. Schubert) – Röcher, Alar (73. Edomwonyi) - derstandard.at/2000079630792/31-gegen-Lask-Sturm-kurz-vor-Vizemeisterschaft

Swete – Kainz, Huber, Siegl, Rasswalder – Ljubic – Sanogo (74. Ilic), Diarra (86. Kröpfl), Rep (90. Heil), Flecker – Tadic - derstandard.at/2000084323737/Sturm-schlaegt-Hartberg-mit-Ach-und-Krach

Gelbe Karten: Lovric, Hierländer

Schiedsrichter: Oliver Drachta

 Zuschauer: 10.142