Kampfmannschaft - 19.05.2019, 18:53

Niederlage gegen Salzburg

Sturm unterlag 1:2 | Kiteishvili mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich

Dem SK Puntigamer Sturm Graz gelang im letzten Heimspiel der Meistergruppe gegen Meister FC Red Bull Salzburg nicht der erhoffte Punktezuwachs. Trotz einer engagierten Leistung mussten die Schwarz-Weißen vor toller Kulisse und 11.486 Zusehern schlussendlich eine 1:2-Niederlage hinnehmen.

Muntere erste Hälfte

Beim SK Puntigamer Sturm Graz standen die am letzten Wochenende gegen den FK Austria Wien gesperrten Stefan Hierländer und Fabian Koch wieder in der Startelf und ersetzten Jakob Jantscher und Anastasios Avlonitis im 4-1-4-1-System von Trainer Roman Mählich. Die erste Chance in einer sehr guten ersten Hälfte der Grazer gehörte den Schwarz-Weißen, Hierländer näherte sich mit einem Schuss an das Außennetz erstmals dem gegnerischen Tor an (2.). Zwei Minuten später versuchte es der FC Red Bull Salzburg erstmals, ein Schuss von Enock Mwepu wurde abgefälscht. In einer unterhaltsamen Anfangsphase gingen dann die Gäste in Führung. Sturm mit dem Fehler im Spielaufbau, nach einem Dribbling von Smail Prevljak kam Patson Daka an den Ball – 1:0 für die Salzburger (10.). Die Gäste ließen nach dem Führungstor nicht locker, doch Sturm hatte mit Markus Pink die nächste gute Möglichkeit – der Stürmer brachte zu wenig Druck hinter seinen Kopfball. In der 18. Minute ließ Otar Kiteishvili seine Technikqualitäten aufblitzen, ein schönes Solo beendete der Mittefeldspieler mit einem Schuss knapp am Tor vorbei. Gut zehn Minuten später durfte er dann aber jubeln. Kiteishvili staubte, nachdem Alexander Walke den Ball nicht kontrollieren konnte, zum 1:1-Ausgleich ab (27.). Das Team von Roman Mählich belohnte sich damit für seinen großen Aufwand. Fünf Minuten vor der Pause konnte Jörg Siebenhandl in der letzten nennenswerten Aktion der ersten Hälfte eine Volley-Abnahme von Takumi Minamino klären.

Szoboszlai traf zur Entscheidung

Sturm präsentierte sich auch in der zweiten Halbzeit gut, die erste Chance im zweiten Spielabschnitt hatten die Grazer. Ivan Ljubic bediente Hierländer, den Stanglpass des Kapitäns verpasste Pink nur hauchdünn (49.). In der 56. Minute versuchte es Hierländer nach einem schönen Dribbling selbst, Walke war jedoch Herr der Lage. In einem ansehnlichen Spiel war es dann das Team von Marco Rose, das sich zum zweiten Mal über eine Führung in der Merkur Arena freuen durfte. Der eingewechselte Dominik Szoboszlai versenkte nach einer Flanke von Hannes Wolf die Kugel mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:1 für die Bullen (65.). Da hat es auch schon Schiedsrichterassistenten gegeben, die bei solchen Aktionen die Fahne wegen Abseits gehoben haben. In der 71. Minute donnerte Zlatko Junuzovic aus mehr als 20 Metern den Ball ans Aluminium. In den folgenden Minuten reagierte Mählich drei Mal, Lukas Grozurek kam für Michael Lema ins Spiel (71.), Philipp Huspek ersetzte Fabian Koch (76.) und Arnel Jakupovic wurde für Ivan Ljubic gebracht (81.). In der 83. Minute war Sturm dem Ausgleich verdammt nahe! Gideon Mensah schickte Jakupovic, der Stürmer brachte den Ball in die Mitte, Albert Vallci konnte den Ball vor Pink klären. Da hat nicht viel gefehlt! In einer hochspannenden Schlussphase traf dann nur wenig später auch Juan Dominguez noch die Stange (84.). Sturm drückte auf den Ausgleich, die Mozartstädter hätten mit einigen tollen Kontermöglichkeiten das Spiel vorzeitig zu ihren Gunsten entscheiden können. Am Ende blieb es bei der bitteren 1:2-Niederlage. In der letzten Runde der tipico Bundesliga geht es nächstes Wochenende zum Wolfsberger AC.

Facts

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Koch (76. Huspek), Spendlhofer, Maresic, Mensah - Dominguez - Hierländer, Ljubic (81. Jakupovic), Kiteishvili, Lema (71. Grozurek) - Pink

FC Salzburg: Walke - Todorovic (80. Farkas). Ramalho, Vallci, Ulmer - Junuzovic (71. Leitgeb), Mwepu, Wolf, Minamino - Daka (64. Szoboszlai), Prevljak

Tore: 0:1 Daka (10.), 1:1 Kiteishvili (27.), 1:2 Szoboszlai (65.)

Gelbe Karten: Lema, Mensah, Hierländer, Maresic bzw. Ramalho, Junuzovic, Vallci, Szoboszlai

Schiedsrichter: Harald Lechner

Zuschauer: 11.486