Kampfmannschaft - 28.06.2020, 22:38

"Eine Niederlage, die sehr wehtut"

Die Stimmen zum 2:3 gegen SK Rapid

Thomas Hösele (Trainer SK Sturm): "Das war eine Niederlage, die sehr wehtut. In der ersten Hälfte haben wir das, was wir uns vorgenommen haben, gut umsetzen können und sind so nicht unverdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Mut gehabt, weiterhin von hinten rauszuspielen. Wir haben zu viel mit langen Bällen agiert und die eine oder andere Aktion nicht mit Qualität fertiggespielt. Was mich ärgert, ist, wie die Gegentore zustande gekommen sind. Alle drei wären zu verhindern gewesen. Der Gegner hat mit dem 1:2 neuen Mut geschöpft, wir haben dann begonnen nachzudenken und in der Situation, in der wir uns befinden, werden in so einer Phase dann die Füße schwer. Ich glaube aber trotzdem, dass wir einiges Positives mitnehmen können. Ich habe eine sehr leidenschaftliche Leistung gesehen und wir werden jetzt versuchen, die nächsten zwei Tage gut zu regenerieren, um dann in Salzburg zu punkten."

Stefan Hierländer: "Diese Niederlage spiegelt ein bisschen unsere Situation wider. Es fällt die eine oder andere Entscheidung gegen uns und dann wehren wir uns nicht. Dann fällt alles zusammen wie ein Kartenhaus und wir ergeben uns."

Jakob Jantscher: "Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war schwer in Ordnung, da haben wir teilweise guten Fußball geboten. In der zweiten Hälfte haben wir alles vermissen lassen und deswegen auch verdient verloren."

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid): "Wenn man beide Hälften analysiert, findet man Licht und Schatten. In der ersten Hälfte war genau nichts von dem zu sehen, was wir uns vornehmen wollten. Wir konnten kaum Bälle halten und hatten kaum Zirkulation. Wir haben Sturm, ohne dass sie geglänzt haben, in Führung kommen lassen. Ich bin aber sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie am Ende verdient mit 3:2 gewonnen hat. Nach Wiederanpfiff hat die Mannschaft genau das umgesetzt, was wir in der Halbzeit angesprochen haben. Bei Sturm hat man gesehen, dass sie physisch und mental momentan nicht auf der Höhe sind."