Kampfmannschaft - 07.06.2020, 21:35

Deutliche Niederlage in Wien

Sturm unterlag dem SK Rapid | Endstand: 0:4

Auch im zweiten Spiel der Meistergruppe stellte sich für den SK Sturm nicht der erhoffte Erfolg ein. Im Gegenteil: In Wien-Hütteldorf kassierten die Schwarz-Weißen eine eindeutige 0:4-Niederlage. Zwei Treffer pro Halbzeit sorgten für klare Verhältnisse.

Doppelschlag zugunsten von Rapid

Drei Änderungen in der Startelf nahm Trainer Nestor El Maestro im Vergleich zur Heimniederlage gegen den RZ Pellets WAC vor. Stefan Hierländer, Kiril Despodov und Isaac Donkor kamen anstelle von Philipp Huspek, Bekim Balaj und des gesperrten Anastasios Avlonitis von Anfang an zum Zug. Lange Zeit tat sich allerdings relativ wenig im Spiel. Der SK Puntigamer Sturm Graz war zwar in puncto Ballbesitz und Zweikampf die Mannschaft mit den besseren Werten, aber nach 29 Minuten auch schon mit 0:2 in Rückstand. Taxiarchis Fountas bediente Kelvin Arase mit einem schönen Ball in die Tiefe, Jörg Siebenhandl war bereits an der Strafraumgrenze, der Rapid-Angreifer schob ohne große Mühe den Ball am nicht gut positionierten Goalie der Schwoazen vorbei ins Tor. Erster Torschuss, 0:1 (25.). Nur drei Minuten später segelte eine Flanke durch den Strafraum, Arase brachte den Ball zur Mitte, Lukas Spendlhofer warf sich in den Schuss von Christoph Knasmüllner und rettete in höchster Not. Die daraus resultierende Ecke brachte allerdings das 2:0 für die Grün-Weißen. Arase schnürte mit einem satten Schuss den Doppelpack (29.). Sturm wirkte vom 0:2 verunsichert, strahlte vor der Pause keine Gefahr mehr aus. Auf der Gegenseite hatte die Sturm-Defensive mit dem schnellen Rapid-Angriff eine Aufgabe gefunden. Siebenhandl musste einen Knasmüllner-Schuss abwehren (37.) und auch in den Schlusssekunden der ersten Hälfte nochmals eingreifen: Fountas fand aber im Keeper der Grazer seinen Meister, Knasmüllner setzte den Abpraller über das Tor.

Elfmeter und Abseits-Tor besiegelten Niederlage

Die zweite Hälfte war bereits unmittelbar nach Wiederanpfiff unterhaltsam. Koya Kitagawa hatte das 3:0 am Fuß, diesmal hatte es sich allerdings gelohnt, dass Siebenhandl weit vor seinem Tor stand (46.). Im Gegenzug ein ähnliches Bild, Despodov lief alleine auf Tobias Knoflach zu, wartete mit seinem Abschluss aber zu lange. (47.). Nach einer Stunde brachte Sturm mit Christoph Leitgeb, Kevin Friesenbichler und Lukas Jäger gleich drei neue Kräfte, nachdem auch schon Philipp Huspek zur Pause ins Spiel gekommen war. Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn in Hütteldorf schwanden aber spätestens in Minute 70: Fountas holte im Zweikampf mit Siebenhandl nach einer harten Entscheidung einen Elfmeter heraus, Stefan Schwab versenkte eiskalt. Otar Kiteishvili verfehlte in der 74. Minute nur knapp das Tor, der im Abseits stehende Fountas sorgte kurz später nach einem Stanglpass für den 4:0-Endstand zugunsten der Grün-Weißen (78.).

Facts

SK Rapid Wien 4:0 (2:0) SK Puntigamer Sturm Graz

SK Rapid Wien: Knoflach - Stojkovic, Greiml (72. Grahovac), Hofmann - Schick (76. Auer), Ljubicic, Schwab (77. Demir), Ullmann - Knasmüllner (65. Petrovic), Fountas, Arase (46. Kitagawa)

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Sakic, Donkor, Spendlhofer, Trummer (46. Huspek) - Ljubic, Dominguez (60. Leitgeb) - Hierländer, Kiteishvili, Despodov (60. Jäger) - Röcher (60. Friesenbichler)

Tore: 1:0 Arase (25.), 2:0 Arase (29.), 3:0 Schwab (70., E.), 4:0 Fountas (78.)

Gelbe Karten: Greiml bzw. Trummer, Despodov, Spendlhofer

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit