Kampfmannschaft - 14.01.2021, 09:32

Im Geburtstalk: Jon Gorenc-Stankovic

Der Defensivspieler wird heute 25 Jahre alt

Im Sommer zum SK Sturm gekommen, wurde Jon Gorenc-Stankovic rasch zum Führungsspieler. Im Geburtstalk spricht der Slowene über seine Rolle innerhalb des Teams, das Trainingslager und die mögliche Tabellenführung.

Leistungsträger Jon Gorenc-Stankovic verpasste bislang kein Spiel für Sturm und stand immer in der Startelf.

Von Umag geht’s heute wieder zurück nach Graz. Wie waren die Tage in Kroatien?

Mein Fazit fällt klar positiv aus. Wir haben gut trainiert, die Bedingungen waren super und in den beiden Testspielen haben wir auch recht gute Leistungen gezeigt.

Welche Erkenntnisse haben die beiden Tests im Hinblick auf den Meisterschaftsstart gebracht?

Wir haben vor allem ein gutes Gefühl gewinnen und Selbstvertrauen für die Partie in Wolfsberg tanken können. Wir sind auf zwei starke Gegner getroffen und haben – auch wenn wir natürlich noch einige Sachen verbessern können – unsere Siegesserie fortgesetzt. Der Feinschliff für den Start am Sonntag ist soweit also abgeschlossen.

In Kärnten geht es am Wochenende um die Tabellenführung. Hat die Partie daher einen noch höheren Stellenwert?

Es wäre natürlich eine schöne Momentaufnahme, aber unser Fokus liegt mehr auf dem Spiel als auf der Tabelle. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, schließlich kommt nichts von allein.

Du bist im Sommer vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town zu Sturm gewechselt und hast durchwegs betont, dass du mit den Schwarz-Weißen große Ziele hast. Hast du dir dennoch gedacht, dass es gleich auf Anhieb so gut läuft?

Mir war natürlich klar, dass Sturm schon immer ein Topklub in Österreich war, ansonsten hätte ich nicht so hohe Erwartungen an mich und die Mannschaft gehabt. Die Frage ist aber schwer zu beantworten. Es tut momentan einfach gut, erfolgreichen Fußball zu spielen.

Du hast von Beginn an eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft eingenommen. Hast du das auch von dir selbst erwartet?

Ich habe früh gemerkt, dass ich von den Teamkollegen mit sehr viel Respekt behandelt werde und dann hat sich das schnell so entwickelt. Aber ich muss auch viel und hart arbeiten, damit es gut läuft. Bislang bin ich sehr zufrieden hier in Graz und ich fühle mich sowohl als Innenverteidiger als auch als Sechser sehr wohl. Ich spiele am liebsten dort, wo ich am meisten helfen kann.

Bleibt am heutigen Rückreise-Tag überhaupt Zeit für deinen Geburtstag?

Ich denke schon, dass ich mit dem Team die Möglichkeit habe, meinen Geburtstag kurz zu feiern. Es ist eine schöne Sache, am Geburtstag bei der Mannschaft zu sein. Schließlich verbringen wir die meiste Zeit miteinander und verstehen uns allesamt sehr gut.