Sonstiges - 14.10.2018, 20:59

Stürmischer Empfang in Mariazell

Schwarz-weiße Wallfahrer feierten mit dem Bischof | Messe in der Basilika

Wunderbares Wetter und stürmischer Wind – ideale Bedingungen für die Wallfahrt des SK Puntigamer Sturm Graz nach Mariazell. Präsident Christian Jauk führte an die 30 schwarz-weiße Wallfahrer an, die vor der Basilika von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl empfangen wurden.

Die Wallfahrer, angeführt von Fahnenträger Otto, auf der Stiege zur Basilika.

Ausgangspunkt: der geschichtsträchtige 9. Mai

Alles nahm am 9. Mai dieses Jahres seinen Anfang, dem Tag des geschichtsträchtigen ÖFB-Cupfinales zwischen den SK Puntigamer Sturm Graz und Red Bull Salzburg in Klagenfurt. Der steirische Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl lud eine Abordnung um den Sturm-Vorstand, angeführt von Präsident Christian Jauk, um zeitige 7 Uhr in seine Grazer Amtsräume. Erst bat der dem SK Sturm bekanntlich gut gesinnte Bischof zur Morgenmesse, danach zu einem gemeinsamen Frühstück. Dort wurde ganz zart angesprochen, was wohl wäre, wenn Sturm den übermächtigen Salzburgern den Cup-Sieg wegschnappen würde. Worauf der Bischof meinte: “Dann steht eine Wallfahrt nach Mariazell an.“ Der Rest ist Geschichte.

Sturm-Pfarrer Herbert Prochazka, Hans Fedl (im Wallfahrer-2008-Shirt) und Bischof Wilhelm Krautwaschl (v. l.).

Sturm auf Mariazell

Gesagt, getan. Heute, an eine wunderschönen Sonntag, war es soweit. Eine knapp 30-köpfige schwarz-weiße Delegation machte sich unter dem Titel “Sturm auf Mariazell“ von Gusswerk auf zum Fußmarsch. Angeführt von Präsident Jauk und seinen Stellvertretern Ernst Wustinger und Peter Schaller sowie Vorstandsmitglied Herbert Troger nahmen Edelfans wie Elisabethinen-Geschäftsführer Christian Lagger, Mariazells Bürgermeister Manfred Seebacher oder auch Josef Schuster vom Komitee “Rettet die Gruabn-Tribüne“, um nur einige zu nennen, die Wallfahrt anlässlich des Cupsieges in Angriff.

Der Bischof zelebrierte die Messe persönlich.

 

Erlesenes Empfangskomitee

Bei stürmischem Wind wurde der Grazer Abordnung vor der Basilika von einer hochkarätigen Delegation ein stürmischer Empfang bereitet. An der Spitze standen Bischof Wilhem Krautwaschl, Mariazell-Pater Superior Michael Staberl und der eigens aus Irdning angereiste, legendäre Sturm-Pfarrer Herbert Prochazka. Auch Ehrenpräsident Hans Fedl und Vorstandsmitglied Günther Niederl ließen es sich nicht nehmen, nach Mariazell zu reisen. Weiters vor Ort dabei: Sepp Manzenreiter von Anhängerklub, Hanna und Edi Sram, Sigi Möstl und viele weitere Erzschoaze.

Peter Weinhappl und die Band der Barmherzigen Brüder in Aktion.

 

Eine Messe, die in Erinnerung bleibt

Den Gottesdienst zelebrierte Bischof Krautwaschl nach einleitenden Worten des “Hausherren“ Pater Superior Michael Staberl. Der überaus sympathische Bischof begann so: “Heute gibt es keine Kabinenpredigt, aber eine Zellenpredigt. Seine vom Sport geprägte Predigt regte Hunderte in die Basilika geströmte Besucher – einer vom Bischof persönlich zelebrierten Messe beiwohnen zu dürfen, ist keineswegs alltäglich, auch in Mariazell nicht – sowohl ein wenig zum Schmunzeln, aber viel mehr zum Nachdenken an. Begleitet wurde diese denkwürdige Messe, die allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird, von der Band der Barmherzigen Brüder in Kainbach unter der souveränen Leitung des Sturm eng verbundenen Diakons Peter Weinhappl.

Christian Jauk durfe in der Basilika Dankesworte sprechen.

Der spirituelle Höhepunkt

Abschließend, bevor der oberste steirische Hirte seine schwarz-weißen Schäfchen entließ, durfte Präsident Christian Jauk ans Rednerpult, um einige Dankesworte zu sprechen. “Was am 9. Mai in der Früh seinen Anfang nahm und kurz vor Mitternacht in Klagenfurt mit einem in Erfüllung gegangenen Traum weiter ging, findet heute seinen spirituellen Höhepunkt und Abschluss. Ich danke allen, die an der Wallfahrt teilgenommen haben und nach Mariazell gekommen sind. Das ist ein Zeichen dafür, welch einzigartige Gemeinschaft wir sind. Aber ganz besonders möchte ich danke sagen für diese große Ehre, diesen Gottesdienst in der Basilika, mit unserem Bischof erleben zu dürfen.“