Sonstiges - 25.04.2019, 18:52

Ausstellung: Die Gruabn

Das Herz von Sturm

Die Gruabn. Bei diesem Namen geht Sturmfans unterschiedlichster Generationen das Herz auf, da denkt man an sportliche Triumphe und Tragödien, an harte Bedingungen und ebensolche Bandagen, an Platznot und schwierige Bodenverhältnisse, an Kampf, Temperament und Klasse. Ein Kultstadion. Jahrzehntelang diente der 1919 eröffnete Sportplatz am Grazer Jakominigürtel dem SK Sturm als Heimstätte. Zum 100-jährigen Jubiläum präsentiert das GrazMuseum Zeugnisse und Erinnerungen aus der legendären Gruabn-Zeit, darunter Reliquien aus dem Stadion und Aufnahmen aus dem Archiv von Foto Fischer.

Kurator/-innen: Martin Behr, Emil Gruber, Otto Hochreiter, Martina Zerovnik
Kuratorische Assistenz und Projektleitung: Johanna Fiedler
Projektsteuerung: Sibylle Dienesch
Wissenschaftliche Mitarbeit: Herbert Troger, Christian Wiedner
Ausstellungsgestaltung: BUERO41A
Bildmanagement:Franziska Schurig

Kein kaltes Herz von SK Sturm

Eine Vorbemerkung

Wir beschäftigen uns in der Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“ mit einem besonderen Grazer Ort, einem spezifischen Kraftfeld im Gefühlshaushalt der Grazer, aber auch der Grazerinnen: mit der früheren Rolle des alten Sturm-Graz-Stadions im urbanen Leben dieser Stadt. Wir beschäftigen uns also – nach „Tor Schuß Panik“ (2008) wieder einmal mit Fußball. Und das durchaus mit Vergnügen.

Wir fragen nicht lang, ob Fußball nun eine Metapher des Daseins oder schlicht das Leben in seiner reinsten Form, mit allen Möglichkeiten des Glücks und Unglücks ist; und inwieweit ein Fußballstar der natürliche und selbstverständliche Ausdruck der Essenz des Spiels, der Einheit von Person und Gemeinschaft ist. Fußball ist auch für uns Museumsleute und Ausstellungsmacher/-innen einfach eine großartig emotionale und zugleich unsinnige Angelegenheit. Unsere gehäufteren Match-Besuche haben uns rasch in Erinnerung gerufen, dass man beim Fußball nicht groß zu denken braucht, sondern nur Freud und Leid mitzufühlen. „Wer im Fußball erklären will, braucht nur einen Schuldigen.“[1]

Fußball und Zivilisation

Beim Fußball werden viele zivilisatorische Errungenschaften außer Kraft gesetzt und jede göttliche Dummheit (oder Dummheit der Götter) bleibt völlig folgenlos. Das „Narrisch-Werden“ ist konstitutiv: Der ausgesuchteste und wundervollste Unsinn blüht und gedeiht, wird zitiert und ausgeschmückt zur wahren Philosophie: Beckenbauer verwandelt sich mit „Schau mer mal – dann wern mer sehn.“ zu Wittgenstein, Krankl mit „Hauptsach' wir gewinnen. Alles andere ist primär.“ zu Nestroy. Nur Karl Valentin bleibt im „Fußball-Länderkampf“ Karl Valentin: „Enden tat das Spiel mit dem Sieg der einen Partei – die andere hatte den Sieg verloren. Es war vorauszusehen, dass es so kam.“

Das Schöne am Fußball ist, dass wir von Herzen politisch unkorrekt sein können. Plagen wir uns außerhalb der atavistischen Fußballsphäre mit kritischer Hinterfragung des Nationsbegriffs und analysieren die Epochen der Nationalismen, so sehen wir, in der Fußballwelt angekommen, die Nation als etwas völlig Naturgegebenes. Kommentieren wir im echten Leben niemals Entscheidungen der unabhängigen Justiz, so mutiert der Schiedsrichter, pfeift er nicht für „unsere“ Mannschaft, sehr schnell zum „Volltrottel“.

Der Fußball ist rund und, richtig gespielt, dreht er sich und verdreht alles um sich herum. Alles wird zu allem in ein ironisches Verhältnis gebracht. Identitäten lösen sich auf, soziale Schichten werden durchlässig. Unglaublichste ironische Verwandlung allenthalben: Museumsleiter verwandeln sich plötzlich in begeisterte Fußball-Halbexperten, das historische Museum der Stadt Graz in ein Spielfeld für die Fußballgötter des Jahrhundertteams.

Die gute alte Fußballzeit

Nicht ganz wahr, aber gut erfunden ist eine Geschichte von der Fußball-WM in Brasilien 1950: Indien konnte trotz Qualifizierung daran nicht teilnehmen, weil die FIFA angeblich verboten hatte, barfuß Fußball zu spielen. Die solches immer wieder erzählen, haben dieselbe Intention wie jene, die an den Ocwirk und Happel Sager bei der heißen Fußball-WM in der Schweiz erinnern. Als Bierflaschen aufs Feld flogen, hoben sie diese auf und sagten: „O je, leider leer“. Fußball-Märchen oder nicht – die Erzähler/-innen wollen damit sagen, dass der Fußball in der guten alten Nachkriegszeit noch ein heißes Herz hatte und dass heute das kalte Herz der Kommerzialisierung regiere. Hat der SK Sturm nun sein warmes, pochendes Herz verloren, mit dem man sich seinerzeit freuen, lachen und weinen konnte und statt dessen ein kaltes Herz aus Stein erhalten?

Vor nicht ganz 200 Jahren hat Wilhelm Hauff ein Märchen geschrieben. Es heißt „Das kalte Herz“. Dem Helden des Märchens, Peter, wird dort vom Holländermichel, der mit dem Bösen im Bunde steht, gegen 100.000 Gulden sein lebendiges Herz herausgenommen, das ihm mit seinen überbordenden Gefühlen im Leben ohnehin nur hinderlich gewesen sei, ihm neben vieler Freude nur Schmerzen und Kummer bereitet habe. Stattdessen wird Peter ein kaltes Herz aus Stein in die Brust gesetzt. Bald muss er aber feststellen, dass er sich an nichts mehr erfreuen kann, dass er nicht mehr lachen und weinen kann, keine Liebe empfindet und nichts mehr schön ist. Sein neues Herz aus Stein kann an nichts Anteil nehmen. „Er hatte ja ein Herz von Stein; und Steine sind tot und lächeln und weinen nicht.“ Nachdem Peter in Hauffs Märchen sich am Ende sein warmes, „weiches, rührbares Herz“ wieder zurück erkämpft hatte, weiß er: „Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter haben und ein kaltes Herz.“

Ob es nun dem SK Sturm heute wie dem Peter im „Kalten Herz“-Märchen geht, ob im SK Sturm heute „Öde, Überdruß, freundloses Leben“ vorherrschen - diese Fragen beantwortet unsere Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“ nicht. Sie erzählt vielmehr das erwärmende Märchen von der Einfachheit und Genügsamkeit jener glücklicheren Tage, in denen noch „des Lebens Ängste und Sorgen“ an das Herz von Sturm pochten und die Stunden des Spielglücks, sodass der SK Sturm, wie der Peter, immer wieder freudig zu sich sagen musste: „Nun, so poche doch nicht so ungestüm in meiner Brust“.

Otto Hochreiter, Direktor GrazMuseum

Ausstellungskonzept und -gestaltung

Die Gruabn, die alte Spielstätte des SK Sturm am Jakominigürtel, ist ein Mythos. Es ist ein Ort, an dem Geschichte(n) geschrieben wurde(n) und aus dem Legenden hervorgingen. Es war ein einzigartiges Grazer (Männer-)Biotop, das sich durch eine ganz eigene Aura der Emotion, der Intimität und Rauheit auszeichnete und ein besonderes Fußballerlebnis ermöglichte. Wie ist aber solch ein Mythos zu fassen und wie stellt man ihn aus?

Die Ausstellung des GrazMuseums nähert sich der Gruabn auf eine räumliche und atmosphärische Weise. Anhand der Bereiche Feld, Tribüne, Kabine und Stadt versammelt sie Erinnerungsstücke und Erinnerungsmomente aus der Gruabn. Sie berichtet von spielerischer Kunst und Technik, von Freud und Leid auf dem Feld und auf der Tribüne, von skurrilen Geschehnissen in der Kabine und davon, welchen Stellenwert die Gruabn im urbanen Gefüge von Graz bis heute einnimmt. In einem eigenen Bereich werden Arbeiten des Sportfotografen Friedrich Fischer präsentiert.

Versammelt werden Plakate, Dokumente, Fotografien, dreidimensionale Objekte – allesamt Bruchstücke und Relikte aus und rund um die Gruabn. Sie haben einerseits dokumentarischen Charakter, indem sie von einer heute untergegangenen Fußballära erzählen. Andererseits haben sie auch kultischen Charakter. Profane Gegenstände wie Reklametafeln, ein Bruchstück der Holztribüne, ein Klappsessel oder ein Kassenschild werden zu Objekten der Anbetung. Als Memento haben sie Erinnerungen und Emotionen gespeichert, die in der Gruabn erlebt wurden. Auch die Gestaltung zitiert Bau- und Strukturelemente der Gruabn, bringt das Spielfeld, die Tribüne und die Kabine in den Museumsraum. Die Besucher/-innen sind eingeladen, sich durch die Welt der Gruabn zu bewegen.

Feld
Wettkampf unter verschärften Bedingungen

100,37 mal 65,28 Meter misst das Spielfeld der Gruabn. Der „Sturm-Platz“ wurde 1919 auf der Klosterwiese am Jakominigürtel eingerichtet und von Anfang an herrschten dort spezielle Bedingungen. 1921 wurde die Fläche planiert, was nichts daran änderte, dass es bei starkem Regen zu regelrechten Schlammschlachten kam. Die Spielstätte wurde gleichermaßen geliebt wie gefürchtet. Nirgendwo sonst herrschte solch eine ungezügelte Atmosphäre, ballten sich unverfälschte Emotionen durch die scheinbar schrankenlose Nähe von Spielfeld und Zuschauerplätzen, von Freund und Feind. Der Weg aufs Feld über die steile Stiege konnte sich für die gegnerischen Mannschaften durch Schirmattacken und Bierduschen zu einem regelrechten Spießrutenlauf entwickeln. Auch Schiedsrichter und scheiternde Spieler der eigenen Mannschaft bekamen den Zorn der Fangemeinde unmittelbar zu spüren.

Tribüne
Sitzplatz für den 12. Mann

Die nach klaren funktionalen Gesichtspunkten konstruierte Holztribüne der Gruabn hat seit 1934 über Jahrzehnte Herzblut und Fußballerschweiß in sich aufgenommen. Zusammen mit den einst aus 12 Stufen bestehenden und später mit Wellenbrechern versehenen Stehplatztribünen im Osten und Süden des Stadions bildet sie jenen Ort, wo Individualisten für die Dauer eines Spiels zu einem Kollektiv zusammenwachsen. Die Sitzplatztribüne verfügte einst auch über Logen mit hölzernen Klappstühlen. Der 1994 etablierte VIP-Club in der Gruabn wirkte ebenso improvisiert wie anachronistisch. Einige wenige Klappsessel aus Metall sowie schwarz-weiße Sitzpölster verstanden sich als Zugeständnis an den Komfort, der bei den üblichen, grün gestrichenen und mit weißen Nummern beschrifteten Holzbänken (ohne Lehne) nur bedingt vorhanden war. Insbesondere die extrem männerdominierten Stehplatztribünen entfalteten bei Massenbesuch eine klaustrophobische Wirkung.

Ein Herz für Sturm

Fußballfans sind leidenschaftliche Sammler/-innen. Objekte der Begierde sind unter anderem Eintrittskarten, Vereinsmagazine, Fanschals, Spielertrikots, Aufkleber, Postkarten, Autogramme, Mützen, Wimpel, Kalender, T-Shirts und noch vieles mehr. Als es vor 1994 noch keine professionelle Fanartikelindustrie gab, wurde improvisiert. Schwarz-weiße Püppchen wurden gehäkelt, Steine bemalt oder für das Stammgasthaus launige Derby-Tabellen gebastelt. Fanartikel können auch kultischen Charakter annehmen: Wurde etwa eine Fahne bei einem denkwürdigen Sieg geschwungen, avancierte sie zu einem Glücksbringer. Bisweilen nehmen die Lieblingsobjekte der Fans auch den Charakter von Devotionalien oder Reliquien an. Der im Objektrahmen aufbewahrte Teil der ehrwürdigen Gruabn-Holztribüne mag an eine Absplitterung des Kreuzes von Golgatha erinnern.

Abseits von Fußball

War auch Fußball der Herzschlag der Gruabn, wurde das Stadion im Laufe seiner aktiven Karriere immer wieder „zweckentfremdet“. In den Jahren 1926 bis 1943 wurde parallel zum Fußball auch Feldhandball und Damenhandball – es gab bei Sturm dafür eine eigene Sektion – gespielt. Manche Spiele wurden sogar als Doppelprogramm veranstaltet, mit Handball als Vorprogramm und Fußball danach. Im Winter wurde die Gruabn vom Grazer Eislaufverein genutzt. In den 1930ern wurden Staatsmeisterschaften darauf ausgetragen, Eisrevuen brachten große Zuschauermengen ins Stadion. In den 1950ern lockten Tombolas mit für die Wiederaufbauzeit attraktiven Preisen wie Motorrädern, Küchen oder Pelzmänteln nicht nur Grazerinnen und Grazer ins Stadion. Selbst die legendären Harlem Globetrotters, die in der Nachkriegszeit regelmäßig mit mehreren Mannschaften durch Europa tourten, haben 1960 in der Gruabn eines ihrer Show-Basketballspiele abgehalten.

Kabine
Freund und Feind auf Tuchfühlung

„Spielen muss ich eh nicht in der Kabine, das Feld ist wenigstens okay!“, soll die lakonische Aussage der 1996 von Hannes Kartnig zu Sturm Graz gelotsten AS Roma Legende Giuseppe Giannini nach seiner ersten Gruabn-Besichtigungstour gelautet haben. Nicht nur der Platz und die Tribünen, auch das unansehnliche Clubhaus mit seinen engen Gängen und niedrigen Räumen trug viel zur Einzigartigkeit des Areals bei. Die muffigen Kabinen und ihre langsam sich auflösende Infrastruktur blieben in ihrer eigenen, längst vergangenen Zeit stehen. Auswärts- und Heimmannschaft hatten schon beim Umziehen viel Kontakt miteinander. Der Kuschelfaktor verstärkte sich nach dem Spiel weiter. Die wenigen Duschen teilte man sich noch zusätzlich mit dem Schiedsrichterteam. Dafür boten die Räumlichkeiten viel Platz für Anekdoten. In der Saison 1969/70 wurde unter Gerdi Springer als Trainer vor dem Spiel gegen die Wiener Austria als Teambuilding-Maßnahme in der Kabine Schlangenyoga praktiziert. Sturm gewann gegen den Tabellenführer deutlich.

Stadt
Urbane Kultstätte von Graz

Die Gruabn ist über die Jahrzehnte von einer Außenlage in das erweiterte Stadtzentrum von Graz gerückt. Was einst als Lagerplatz für Holz genutzt worden war, stellt heute einen attraktiven Baugrund in Innenstadtlage dar. Das durch Klubhaus („Knusperhäuschen“), Gmeindl-Kantine und Tribünen zum Ensemble erweiterte Spielfeld war um 1980 einer substanziellen Bedrohung ausgesetzt, denn der geplante Bau der Gürtelstraße B 67c hätte den Abriss zumindest der südlichen Stehplatztribünen zur Folge gehabt. Mittlerweile ist das Gebiet der Gruabn, wie die Fotos des Architekturfotografen Paul Ott dokumentieren, weitgehend von Gebäuden und Wohnanlagen umschlossen. Der Fußballplatz wirkt in diesem urbanen Umfeld wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Bestrebungen, die aus dem Jahr 1934 stammende Holztribüne unter Denkmalschutz zu stellen, würden den Plänen, das Areal auch künftig als Sportplatz zu bespielen, zugutekommen.

Chronist eines Mythos.
Der Fotograf Friedrich Fischer

Kein anderer Fotograf war der Gruabn so verbunden wie Friedrich Fischer (1921–2015). Wegen einer im Krieg erlittenen Schussverletzung konnte der gelernte Landschaftsgärtner nach 1945 seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben und wechselte zur Fotografie. Von 1949, dem Jahr der ersten österreichweiten Meisterschaft nach dem Krieg, bis in die 1980er dokumentierte der Autodidakt auf zehntausenden Bildern die Spiele des SK Sturm. Sie halten dramatische Spielmomente, entscheidende Matchszenen am Spielfeld fest, dokumentieren Freud und Leid der Anhänger/-innen auf den Tribünen. Andere Aufnahmen geben Einblicke hinter die „Kulissen“. Fischer ist bei Mannschaftsbesprechungen in der Kabine dabei, er begleitet das Training. Er fotografiert bei Feierlichkeiten des Vereins. Fischers Fotografie zeigt, wie sich der Fußball in vier Jahrzehnten entwickelt, sich verändert.

Seit 2018 ist der Bestand der Fischer-Fußballbilder im Besitz des SK Puntigamer Sturm Graz.

Die Gruabn. Das Herz von Sturm

Die 1919 eröffnete Spielstätte des SK Sturm am Grazer Jakominigürtel ging als „Gruabn“ in die Mythen des österreichischen Fußballs ein. Mitten zwischen Siedlungen und der Trabrennbahn bzw. dem späteren Messegelände bot die Gruabn jahrzehntelang ein niederschwelliges und geballtes Fußballerlebnis. Dicht an dicht drängte sich das Publikum auf den Stehtribünen und in den Fenstern der angrenzenden Wohnbauten. Der urbane Platz garantierte eine einzigartige Stimmung, eine eingeschworene Fangemeinde und verschärfte Verhältnisse. Auch wenn die Zuschauermenge regelmäßig die zugelassene Höchstzahl überschritt, stieß Ende der 1960er-Jahre das Spiel- und Fassungsvermögen in der Gruabn an seine Grenzen. Immer häufiger wich der Verein wegen des Flutlichtes und der größeren Sitzplatzkapazität in das Stadion Liebenau aus, bis dieses 1974 zur fixen Spielstätte wurde. Der Sturmgemeinde fiel der Abschied schwer, erwies sich das neue Stadion doch als das genaue Gegenteil der Gruabn-Intimität von Mannschaft und Publikum. Fast symbolisch befand sich in Liebenau eine Laufbahn zwischen Feld und Tribüne. 1982 kam der Club schließlich wieder in die restaurierte Gruabn zurück, bevor er 1997 in das neu errichtete Arnold-Schwarzenegger-Stadion (die heutige Merkur-Arena) übersiedelte. Trotz moderner Technik, Komfort und Sicherheit denken Sturmfans mit Wehmut an die alte Spielstätte zurück. Die Gruabn hatte eben ihren ganz eigenen, rauen Charme. Von diesem erzählen die in der Ausstellung versammelten Bruchstücke und Erinnerungen.

Das Rahmenprogrammzur Ausstellung

So, 28.05.2019 | 15 Uhr

Die Gruabn. Das Herz von Sturm

Kuratorenführung mit Emil Gruber

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Mi, 01.05.2019 | 10-12 Uhr

Gruabn-Kinderworkshop

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 4 € pro Kind

Anmeldung unter grazmuseum@stadt.graz.at oder +43 316 872 7600

 

Mi, 01.05.2019 | 11 Uhr

110 Jahre SK Sturm Graz

Themenführung zum Jubiläum in der Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

So, 05.05.2019 | 15 Uhr

immer wieder sonntags

Führung durch die Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Mi, 15.05.2019 | 17 Uhr

Langer Mittwoch

Führungmit Kuratorin Martina Zerovnik und Herbert Troger durch die Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Mi, 15.05.2019 | 18 Uhr

Legendenabend mit Moderator Robert Seeger

Round Table mit Walter Hörmann, Walter Saria, Günter Paulitsch und Gilbert Prilasnig

Eintritt frei.

 

So, 19.05.2019 | 10-12 Uhr

Gruabn-Kinderworkshop

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 4 € pro Kind

Anmeldung unter grazmuseum@stadt.graz.at oder +43 316 872 7600

 

So, 19.05.2019 | 15 Uhr

Die Gruabn. Das Herz von Sturm

Kuratorinnenführung mit Martina Zerovnik

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Mi, 22.05.2019 | 17 Uhr

Die Gruabn: 100 Jahre – 100 Geschichten

Führung mit Benjamin Sikora mit anschließender Exkursion zur Gruabn

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

So, 26.05.2019 | 15 Uhr

immer wieder sonntags

Führung in der Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Sa, 01.06.2019 | 11-18 Uhr

SK Sturm eSports Turnier

 

So, 09.06.2019 | 10-12 Uhr

Gruabn-Kinderworkshop

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 4 € pro Kind

Anmeldung unter grazmuseum@stadt.graz.at oder +43 316 872 7600

 

So, 09.05.2019 | 15 Uhr

immer wieder sonntags

Führung in der Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

So, 16.06.2019 | 15 Uhr

Die Gruabn. Das Herz von Sturm

Kurator/-innenführung mit Emil Gruber und Martina Zerovnik

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €

 

Sa, 22.06.2019 | 10-12 Uhr

Gruabn-Kinderworkshop

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 4 € pro Kind

Anmeldung unter grazmuseum@stadt.graz.at oder +43 316 872 7600

 

So, 23.06.2019 | 15 Uhr

immer wieder sonntags

Führung durch die Ausstellung „Die Gruabn. Das Herz von Sturm“

Eintritt frei. Führungsentgelt: 2 €