Sonstiges - 14.10.2019, 10:47

Nein zu Diskriminierung

Wir sind ein Verein für alle!

Der SK Puntigamer Sturm Graz und gesamte österreichische Fußball setzt sich in den fairplay Aktionswochen für Vielfalt ein – und setzt klare Zeichen für Respekt, Toleranz und Miteinander.
 
Im Oktober finden europaweit die 20. Aktionswochen für Vielfalt im Fußball statt. Fußballvereine, Fans und Initiativen zeigen von 10. bis 27. Oktober, dass Fußball ein Sport für alle ist – egal welcher Herkunft, Hautfarbe, welchen Geschlechts oder welcher sexuellen Orientierung.
 
Der SK Puntigamer Sturm Graz wird beim Heimspiel in der tipico Bundesliga gegen den FC Red Bull Salzburg (19.10., 17:00 Uhr) und beim Heimspiel der Planet Pure Frauen Bundesliga gegen den SKV Altenmarkt/Triesting (20.10., 12:30 Uhr, Trainingszentrum Messendorf) ein Zeichen für Vielfalt setzen.
 
Gemeinsam aktiv werden
 
Einer der 09 Grundsätze des SK Sturm heißt, "Mit Respekt tragen wir unsere gesellschaftliche und soziale Verantwortung". Wir sind ein Verein für alle! Das ergibt sich aus unserem Leitbild:
 
"Menschen jeden Alters und Geschlechts, unabhängig von Hautfarbe, Lebensweise oder sozialer Stellung sind in der Sturm-Familie - so sie unsere auf der Würde des Menschen aufbauenden Werte teilen - stets willkommen und werden mit Respekt behandelt. die Vielfalt der Menschen in und um den Verein liegt in serer Tradition begründet. Diese Vielfalt ist die Stärke der sogenannten Sturm-Familie."
 
Auch viele Amateurvereine in ganz Österreich sind mit dabei. „Dass immer mehr Basisvereine mitmachen, finden wir besonders wichtig, da hier oft abseits des Rampenlichts einerseits so viel gute Arbeit geleistet wird und gleichzeitig Alltagsdiskriminierung passiert, die wenig sanktioniert wird“, meint Nikola Staritz von der fairplay Initiative.

Fußball für alle
 
Fußball soll ein Ort sein, an dem allen Menschen mit Respekt begegnet wird. Manchmal ist die Realität aber anders: rassistische Beschimpfungen, homophobe Gesänge oder sexistische Kommentare sind auf den Sportplätzen und Tribünen immer noch vorhanden. Dem gilt es gemeinsam und auf allen Ebenen entgegenzuwirken. Ein wichtiger Schritt zum Abbau von Diskriminierung ist die Etablierung der „Ombudsstelle Homophobie“, die vom ÖFB und ÖFBL im Juni 2019 ins Leben gerufen wurde. Oliver Egger, der Obmann des Vereins „Fußball für Alle“ meint dazu: „Homophobie ist keine Meinung und deshalb genauso verachtenswert wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und jegliche andere Diskriminierungsform und sollte in Österreichs Fußballstadien keinen Platz mehr haben. Die Aktionswoche sollte Ansporn für alle Vereine sein, dass sie sich ganzjährig für eine positive Stimmung im Stadion und im Verein einsetzen, damit sich wirklich alle Menschen willkommen und akzeptiert fühlen, egal wen sie lieben.“