Sonstiges - 22.04.2020, 11:08

Das Spiel des Jahres

Im Gegnercheck: FCK Corona

Der SK Sturm trifft am 01. Mai in einem seiner wichtigsten Spiele der Klubgeschichte auf den FCK Corona. Der Gegner ist namhaft, doch mit der richtigen Taktik schlagbar. Hier ist der Gegnercheck.

Mit Abstand gewinnen

Seit Wochen bestimmt der FCK Corona die Titelseiten aller Zeitungen und ist in allen Nachrichtensendungen das bestimmende Thema. Und das nicht umsonst: Sein Dasein hat unser Leben grundlegend verändert – auf eine Art und Weise, die Anfang des Jahres noch undenkbar schien.

Der FCK Corona ist ein starker Gegner, leider hat er sich stellenweise – und das weltweit – auch schon als zu starker Gegner herausgestellt. Die vergangenen Wochen haben aber eines dennoch gezeigt: Gemeinsam – und nur gemeinsam – ist auch FCK Corona schlagbar. Das sollte auch für den 01. Mai gelten, wenn die Schwarz-Weißen auf den Ende 2019 gegründeten Klub treffen. Ein Blick in die Taktikbücher von Sturm-Trainer Nestor El Maestro zeigt: Es gibt Wege, um die Oberhand zu behalten: Raum- statt Manndeckung, um Abstand halten zu können. Bei Unterzahl-Situationen seine Mitspieler unterstützen – vor allem jene, für die der FCK Corona besonders gefährlich sein kann. Ruhe bewahren, Rudelbildungen vermeiden und die Abwehrkräfte forcieren.

Namhafte Gegenspieler

Vor allem Letzteres ist am 01. Mai besonders wichtig, denn mit Jesús Corona (FC Porto), Igor Coronado (Sharjah Cultural Sports Club) und Joe Corona (LA Galaxy) ist die Offensive das Prunkstück des FCK Corona. Im 4-5-1-System von Coach Sebastian Corona, der eigentlich die U19 des FC Sevilla trainiert, werden außerdem Alexis Coronado, Adan Coronado, Igor Coronado und Jah'Moises Corona wirbeln. Als möglicher Schwachpunkt gilt die Defensivreihe um Coronas, Shaquille Coronado, Carlos García Coronado und Robert Coronado. Im Tor wird der erfahrene Jesus Corona stehen, er ist auch Kapitän von FCK Corona. Für den SK Sturm, der dieser Tage wieder das Training in Kleingruppen aufgenommen hat, wird der Zusammenhalt – trotz und mit Abstand – in der Partie gegen den FCK Corona ausschlaggebend sein. Nur gemeinsam können die Schwarz-Weißen dieses Match für sich entscheiden. Dabei zählen die Grazer auch auf die Unterstützung ihrer großartigen Fans, um möglichst bald wieder gemeinsam im Stadion jubeln zu können. Bleibt nur zu hoffen, dass sich beim Spiel, das ausgerechnet am 111. Geburtstag der Steirer stattfindet, der 55-jährige Schiedsrichter Ednilson Corona aus Brasilien dank seiner Erfahrung nicht dazu hinreißen lässt, seine Namensvetter zu bevorzugen. Schließlich will Sturm das Spiel des Jahres mit Abstand gewinnen.