- 14.05.2020, 15:31

Statement Mannschaftstraining LASK

Die verantwortungsvolle und sichere Fortführung des Bundesliga-Bewerbs hat weiterhin oberste Priorität.

Medienaussendung FC Red Bull Salzburg, SK Rapid Wien, RZ Pellets WAC, SK Puntigamer Sturm Graz, TSV Prolactal Hartberg, FK Austria Wien, Cashpoint SCR Altach, FC Flyeralarm Admira, WSG Swarovski Tirol, SV Mattersburg, spusu SKN St. Pölten.

Der SK Puntigamer Sturm Graz hat heute Vormittag von schwerwiegenden Vorwürfen gegenüber dem LASK Kenntnis erhalten. Konkret geht es dabei um Video-Material, auf dem deutlich zu sehen ist, dass die Linzer massiv gegen die von der Österreichischen Bundesregierung vorgegebenen Richtlinien im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstoßen haben.

Auf diesen Bildern ist u. a. zu sehen, dass dabei weder auf ein Kleingruppentraining noch auf die Einhaltung von Mindestabständen bzw. das vorgegebene Zweikampfverbot Rücksicht genommen wurde. Diese Bilder dokumentieren klar, dass beim LASK – trotz des strikten Verbotes durch die zuständigen Ministerien – ein Training mit vollem Körperkontakt absolviert wird.

Dadurch werden auch seit Tagen bestehende Gerüchte rund um ein Mannschaftstraining der Oberösterreicher bestätigt.

Durch dieses rechtswidrige Verhalten werden die enormen Bemühungen der Bundesliga und ihrer Klubs, die Gesundheit aller am Bundesliga-Fußball Beteiligten sicherzustellen, ad absurdum geführt. Das eigentlich gemeinsam ausgearbeitete und einstimmig von allen Klubs angenommene Präventionskonzept wurde dadurch mutwillig hintergangen. Zudem leitet sich daraus auch ein klarer Wettbewerbsvorteil des LASK gegenüber den anderen Klubs der Tipico Bundesliga ab, der so nicht zu akzeptieren ist. Der SK Puntigamer Sturm Graz distanziert sich mit aller Schärfe von diesem Verhalten und wird auch weiterhin die Vorgaben der Regierung strikt einhalten. Die verantwortungsvolle und sichere Fortführung des Bundesliga-Bewerbs hat weiterhin oberste Priorität.

Thomas Tebbich, Geschäftsführer Wirtschaft: „Die Klubs der tipico Bundesliga, Vertreter der österreichischen Bundesliga und jener der Ministerien haben in den letzten Wochen hart dafür gekämpft, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Meisterschaft sportlich entscheiden zu können. Wir als gesamter Verein haben uns seit dem ersten Tag des Lock-Downs an alle Vorgaben der Regierung gehalten und erwarten das im Sinne der Gesundheit, aber auch der Solidarität unter den Vereinen ebenso von allen anderen Klubs. Sollte sich ein Verein in wesentlichen Punkten nicht an die Spielregeln halten, ist das unter Bedachtnahme dessen, was derzeit alles am Spiel steht, schlichtweg nicht zu akzeptieren."