Kampfmannschaft - 12.08.2017, 21:25

4 Siege en suite - Tabellenführer

2:1-Sieg gegen den Wolfsberger AC | Weiterhin Tabellenführer

In der vierten Runde der tipico Bundesliga traf der SK Puntigamer Sturm Graz auf den Wolfsberger AC. Für die Schwarz-Weißen war schon vor dem Spiel klar - mit einem Dreier würde man weiterhin von der Tabellenspitze lachen. Vor 9.478 Zusehern führte Schiedsrichter Sebastian Gishamer in der heimischen Merkur Arena die beiden Teams auf das Feld. 

Sturm kommt besser ins Spiel

In den ersten Minuten suchten beide Mannschaften nach Mitteln, um ins Spiel zu kommen. Dies gelang in erster Linie den Hausherren besser, denn in Minute neun kam Sturm das erste Mal zu einer guten Chance. Marvin Potzmann spielte eine Flanke auf Philipp Huspek, der am rechten Flügel nach vorne zog. Von dort servierte Huspek eine ideale Flanke in den Strafraum, wo Deni Alar aber das Leder neben den Kasten von Alexander Kofler setzte. Nach 20 gespielten Minuten hatten die Mannen von Franco Foda das Spiel fest im Griff, konnten einige gute Offensivaktionen verzeichnen. Die Gäste aus Wolfsberg hingegen, hatten bislang noch Schwierigkeiten richtig durchzustarten, um in die Grazer Defensive zu drängen. Und wenn dies doch gelang, war die steirische Abwehrkette zur Stelle. In den Folgeminuten passierte nicht viel in der Merkur Arena. Die Grazer suchten zwar den Weg in den Strafraum der Wölfe, aber die Gäste präsentierten sich gut in ihrer Abwehrarbeit und ließen wenig zu.

Aber dann die erlösende 30. Minute. Nach einer scharfen Flanke von Huspek in die Strafraummitte konnte Boris Hüttenbrenner zwar noch klären, doch das Leder landete direkt vor die Beine von Deni Alar. Alar nutzte diese Gelegenheit und sorgte für den 1:0 Führungstreffer für Sturm. Nur kurz darauf verzeichnete auch der WAC eine Riesenmöglichkeit, Stefan Nutz mit einem Distanzschuss aus der Drehung – doch der Ball ging knapp übers Tor. mit  Die Foda-Elf ließ sich hiervon aber nicht beeindrucken und war weiterhin am Drücker, so auch in Minute 36. Potzmann mit einer wunderschönen Hereingabe auf Stefan Hierländer, der aber den Ball vorm Tor nicht mehr richtig erwischte. Das Kommando in den Minuten vor dem Pausenpfiff übernahmen die Hausherren. Mit der 1:0 Führung für Sturm schickte Schiedsrichter Sebastian Gishammer die Mannschaften in die Kabinen.

Sturm dominiert – kommt in Bedrängnis – siegt dennoch

Die Grazer knüpften zu Beginn der zweiten Hälfte dort an, wo sie in der ersten Hälfte aufhörten. Immer wieder wurde durch einen guten Spielaufbau aufgezeigt und tolle Möglichkeiten konnten herausgespielt werden. Die Kärntner taten sich wie schon in Hälfte eins sehr schwer, wieder Fahrt aufzunehmen. Und das bestätigte sich ebenso in der nächsten Aktion. Nach einem Freistoß von Marvin Potzmann zur Mitte, lenkte Stefan Hierländer das Leder in Richtung Tor. Das Spielgerät wurde noch von Stephan Palla abgefälscht und Sturm konnte die Führung, gerecht dem Spielverlauf, auf 2:0 ausbauen. (58.) Gleich darauf war es wieder die Mannschaft von Sturm, die für Aufsehen sorgte. Philipp Huspek erkämpfte sich am rechten Flügel das Leder und servierte optimal auf Thorsten Röcher zur Mitte, nur knapp vor der Strafraumgrenze. Die Schwarz-Weißen setzten das Spielgerät aber ins linke Seitenout – ganz bitter – das hätte ein Treffer und somit die Vorentscheidung sein müssen. Nichts desto trotz bestärkte Sturm seine Dominanz in dieser Begegnung. 

Und das machte sich auch bei den Wölfen bemerkbar. Fehler in der Abwehr und eine starke Unsicherheit im Team von Heimo Pfeifenberger waren die Folge, so auch in Minute 71. Nemanja Rnic mit einem zu scharfen Rückpass auf Keeper Alexander Kofler. Rnic brachte somit den eigenen Mann in Bedrängnis und Kofler musste zur Seite klären. Diese Unsicherheiten nutzte die Heimelf und generierte dadurch immer wieder gute Aktionen. Plötzlich einen gute Möglichkeiten seitens der Wolfsberger. Nach einem Eckball stand Bernd Gschweidl am kurzen Pfosten und köpfelte das Leder in Richtung Tor – aber Jörg Siebenhandl sorgte schnell für Entwarnung. Nur kurze Zeit später nutzte aber Gschweidl die Gunst der Stunde und sorgte für den Anschlusstreffer. Christoph Rabitsch spielte Gschweidl das Leder in den Lauf, dieser umkurvte Siebenhandl und konnte zum 2:1 einschieben. (81.) Die Wolfsberger waren mittlerweile aufgewacht und gingen in die Schlussoffensive, so auch in Minute 83. Nach einer scharfen Hereingabe war aber Siebenhandl der Retter in der Not und bewahrte die Schwarz-Weißen vor dem Ausgleichstreffer. In den Schlussminuten geigten beide Teams noch einmal auf. Auf der einen Seite konnte Kofler einen Sturm-Distanzschuss gerade noch klären. Auf der anderen Seite ballerte Christopher Wernitznig einen Schusse nur knapp am Kasten von Sturm vorbei. Trotz der hitzigen Schlussphase gewinnt Sturm diese Begegnung und nimmt aus 4 Spielen 12 Punkte mit. Damit erreicht der SK Sturm nicht nur das aktuelle Punktemaximum, sondern lacht weiterhin von Platz eins!


FACTS

SK Puntigamer Sturm Graz: Siebenhandl - Koch, Maresic, Lykogiannis (27. Schulz) - Hierländer, Lovric, Zulj (86. Jeggo), Potzmann - Huspek, Alar (76. Zulechner), Röcher

Wolfsberger AC: Kofler - Frieser, Hüttenbrenner, Rnic, Palla - Flecker (77. Ouedraogo), Rabitsch, M. Leitgeb (64. Wernitznig), G. Nutz - Gschweidl,Topcagic (64. Orgill)

Tore: 1:0 Alar (31.), 2:0 Hierländer (58.), 2:1 Gschweidl (81.)

Gelbe Karten: Palla, Orgill

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Zuschauer: 9.481