eBundesliga - 18.02.2019, 14:02

eBundesliga Finale – der Teambewerb

Am 19.1. fand nämlich schon das große eBundesliga Finale im Teambewerb statt. Gespielt wurde dort der sogenannte „85er Modus“ um Chancengleichheit für alle Teams zu gewährleisten. Die zwölf Bundesligavereine traten im 5-gegen-5 in elf Runden gegeneinander an, um den diesjährigen eBundesliga Meister auszuspielen. Das eintägige Event ging im Studio 44 am Rennweg in Wien über die Bühne. Schöne Erinnerungen kamen mir beim Einlass hoch, denn letztes Jahr konnten wir dort den Gewinn des ersten Meistertitels der eBundesliga Geschichte feiern. Dementsprechend waren die Erwartungen für dieses Jahr hoch, als Titelverteidiger waren alle Augen auf uns gerichtet. Doch die Vorzeichen auf einen erneuten Sieg im Teambewerb standen nicht optimal, schien doch schon vor dem Turnier der Kader der Salzburger als Team schwer besiegbar.

Das war unser Team

Unser Kader für diese Saison wurde, gleich wie letztes Jahr, beim Klubevent in der Seifenfabrik ausgespielt. Aus verschiedenen Gründen traten aber insgesamt nur zwei Spieler des Vorjahreskaders erneut zum Turnier an. Somit war von vorne herein klar, dass dieses Jahr einige neue Gesichter das schwarz-weiße Trikot überziehen werden. Irman Duna, Teil der Meistermannschaft vom letzten Jahr, schied leider bereits in der ersten K.O. Runde aus. Somit blieb nur noch Marco Lindner, Vizemeister im Einzelbewerb und Teil der Meistermannschaft des Vorjahres, doch auch er verpasste vorerst den Einzug in den diesjährigen eBundesliga Kader des SK Sturm knapp. Schlussendlich haben sich Philipp Gerold, Denis Tzompov, Marcel Martinelli, Klaus Roschitz und Thomas Dietrich ins Team der Schwoazen gespielt. Dieses Jahr gab es aber für jeden Verein noch zusätzlich die Möglichkeit eine Wildcard für das Finale zu vergeben und einen Spieler für den eigenen Kader zu nominieren. Der SK Sturm gab mir das Vertrauen, wofür ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken möchte, und so durfte ich unseren diesjährigen Kader als Kapitän komplettieren. Zwei Wochen vor dem Finale in Wien erreichte uns die Nachricht, dass sich Klaus Roschitz die Hand schwer verletzte. Er rutschte auf einer Eisplatte aus und war somit für den Teambewerb nicht einsatzfähig. Dennoch kam er als Unterstützung für uns mit nach Wien, danke dafür Klaus und nochmal gute Besserung!

Für ihn wurde kurzfristig Marco Lindner nachnominiert, wie vorhin schon erwähnt Vizemeister im Einzel und Teil der Meistermannschaft des Vorjahres.

Rang 8 in der Endtabelle

Das Finale an sich verlief dann leider nicht ganz nach unseren Vorstellungen. Zwar konnten wir Teilerfolge feiern, z.B. mit Siegen gegen Rapid Wien (3S 1U 1N) sowie Altach (4S 1U 0N) auf der Hauptbühne, wo wir uns anscheinend immer wohl fühlen. Denn auch den diesjährigen Meister Salzburg konnten wir am letzten Spieltag, welcher auch live auf Sky Sport Austria übertragen wurde, ein wenig fordern und aus fünf Spielen immerhin zwei für uns entscheiden. Doch unterm Strich war unsere Performance am Finaltag nicht ausreichend um an den Vorjahreserfolg anzuknüpfen und so wurde es am Ende der 8. Platz in der Endtabelle des diesjährigen eBundesliga Teambewerbs. Auch ich war mit meiner persönlichen Leistung nicht 100%ig zufrieden. Im Vorjahr konnte ich in neun Runden insgesamt 20 Pkt. Sammeln (6S 2U 1N), dieses Jahr waren es nach elf Runden auch 20 Pkt. (6S 2U 3N). Dennoch konnte ich mich mit den meisten gesammelten Punkten für den SK Sturm für den Einzelbewerb am 2.2. in den Sky Studios in Wien qualifizieren und hatte dort noch einmal die Chance einen Titel nach Graz zu holen.